Kirmes zum 778. Mal in Rees

Ortvorsteher Manfred Dicker (v. l.) und die stellvertretende Bürgermeisterin Mariehilde Henning zapften das Freibier zur Eröffnung der Reeser Kirmes.
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  • Ortvorsteher Manfred Dicker (v. l.) und die stellvertretende Bürgermeisterin Mariehilde Henning zapften das Freibier zur Eröffnung der Reeser Kirmes.
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Gastronomische Stände in der Überzahl

Samstag, Punkt 15 Uhr, wurde die Kirmes von der stellvertretenden Bürgermeisterin Mariehilde Henning und Dirk Janßen, dem Leiter des Schaustellerverbandes, eröffnet.

Henning bedankte sich beim Team rund um Marktmeisterin Jessica Heister und dem Bauhof für die gelungenen Vorbereitungen zur Reeser Kirmes. Sie erinnerte an die Schwierigkeiten gute Schausteller nach Rees zu holen: „Die Kirmes bleibt nur dann attraktiv, wenn die Schausteller auch in den kommenden Jahren wiederkommen. Nehmen Sie darum ihre Angebote auch wirklich an.“
       Mit Freibier und verbilligten Fahrten gaben Dirk Janßen und die stellvertretende Bürgermeisterin den Startschuß für einige aufregende Tage. Zum Fassanstich hat sich Mariehilde Henning wieder, mit den Ortsvorstehern Waldemar Prust und Manfred Dicker, Verstärkung mitgebracht.
Mit Mr. Beat, Time Machine und Twister war es gelungen, wieder einige große Fahrgeschäfte nach Rees zu holen. Das Prinzip ist bei allen gleich: Es dreht sich richtig schnell und das noch auf mehreren Ebenen. Flackernde Beleuchtung, laute Musik und Anheizersprüche durch die Lautsprecher machen das übrige. Für eine Fahrt wurden 3 bis 3,50 Euro aufgerufen.
       Neben den obligatorischen Autoskootern, der Raupe und Kettenkarrussel waren noch sechs weitere Karussells und Attraktion für kleinere Kinder im Angebot.
       Wer nicht so viel auf Action stand, hatte die Möglichkeit an einem Dutzend Buden Geschick oder Glück zu beweisen: Sportschießen, Pfeile oder Bälle werfen, Fäden ziehen und Entenangeln. Nur eines war nicht mehr zu finden, die Losbude. An der Stelle, wo Jahrzehnte die Lose verkauft wurden, konnte man jetzt Knödel werfen.
       Natürlich keine echten Knödel. Aber hungern musste keiner, denn nichts war auf der Kirmes so gut vertreten wie die „Fressbuden“. Neben sechs Getränkeständen und sechs Ständen mit Popcorn, Mandeln, Eis & Co. gab es noch über 20 weitere gastronomische Angebote. Neben Bratwurst, Backfisch, Pommes, Reibekuchen, Pizza und zahlreiche Champignons- und Fleischpfannen wurden auch Spezialitäten wie Flammlachs oder asiatisches Essen angeboten. Als Nachtisch konnte man Crêpes, Churros oder Eis genießen.
       Abgenommen hatte die Zahl der Händler, an nur acht Verkaufsstände konnte man ihr Angebot, wie Schmuck, Handtaschen, T-Shirts, Fan-Artikel, Handyhüllen oder Fruchtgummi erwerben. Aber wer auf Shoppen stand, für den war der Krammarkt, mit dem mittwochs traditionell die Kirmes endete, genau das richtige.
        Auch der Reeser Verkehr- und Verschönerungsverein war wieder mit einem Getränkestand vertreten. Der Vorsitzende Bernd Hübner nahm die Kirmeseröffnung zum Anlass, den neuen Kalender 2020 vorzustellen und die Gewinner des Fotowettbewerbs zu ehren. Ute te Baay, Willi Döring, Tom Kleinwegen, Mila Lee, Petra Minta, Herbert Pintzke, Frank Schenk, Michael Scholten und Ulla Scholten hatten historische Reeser Motive für das Druckwerk eingereicht und einen Einkaufsgutschein der Reeser Werbegemeinschaft gewonnen.
       Mit Bierdeckeln und Infokärtchen wies der VVV auch auf das aktuelle Projekt hin. Soeben wurde dieREES.app – eine App für das Smartphone und Website – freigeschaltet, in der Reeser Vereine und Veranstalter ihre Termine und Neuigkeiten einstellen können.

Dirk Kleinwegen / Stadtanzeiger Emmerich-Rees-Isselburg

Autor:

Dirk Kleinwegen aus Rees

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