Reise durch die Vielfalt der Kunst

Zahlreiche Künstler werden am 6. November im Reeser Stadtgebiet ihre Werke und Kunstgegenstände beim 11. Reeser Kunstsonntag präsentieren. Die Veranstaltung findet in diesem Jahr übrigens auf Wunsch der Küstler wieder nur am Sonntag statt. Foto: Jörg Terbrüggen
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Rees. Wer sich für die große Vielfalt künstlerischen Schaffens interessiert, der sollte sich einen Tag ganz dick im Kalender anstreichen: den 6. November. Dann präsentieren 29 heimische Künstler an 22 Orten ihre Werke und Objekte beim 11. Reeser Kunstsonntag.

So viel küstlerisch geballte Viefalt wie an diesem Tag bekommt man sonst nicht geboten. Umso mehr nehmen sich auch die Küstler die Zeit, um in aller Ruhe mit den Besuchern über ihre Werke zu sprechen, die natürlich auch käuflich zu erwerben sind. Sehr verspielte Sachen stellt zum Beispiel Duve van Boggelen im Töpferatelier Baumann (Alte Siedlung 9) aus. „Tales of Room“ nimmt den Betrachter mit auf eine spannende Reise durch ein Labyrinth von Räumen und Geschichten im wahrsten Sinne des Wortes. Die Kunstwerke lassen sich öffnen und daraufhin wird sichtbar, in welchen Märchen und Mythen die Hauptfiguren „gefangen“ sind.
In der Gaststätte Yesterday (Weseler Straße 57) spielt die Musik an diesem Tag nur die zweite Geige. Im Mittelpunkt sind die Bilder von Sigrid Rother und Marina Föhre. Sigrid Rother malt mit Öl auf Leinwand, Marina Föhre stellt Belstift-Zeichnungen aus. Mit Pastelkreide arbeitet Jürgen Hausstätter, dessen Werke irische und schottische Felhänge, kahle, braune Moorlandschaften oder die immer grün durchzogenen Täler zeigen. Zu sehen in „The old loom“, Oberstadt.
Norbert Hekers zeigt im St. Marien-Altenheim in Haldern Airbrush. Unter anderem sind Portraits per Edding in der Scheune des Altenheiemes zu sehen. Michael Hoffmann stellt erstmalig im eigenen Haus (Am Bär 7) seine Grafiken, Bilder und Objekte aus. Entstanden sind neue Collagen und Aquarelle und auch viele seiner in Kambodscha aufgenommenen Bilder können bestaunt werden. Acryl- und Ölbilder sind im Atelier Ulla Hornemann (Empeler Straße 6) zu sehen. Im Individuum (Dellstraße 7) kann man eintauchen in die Zauberwelt von kleinen, bunten Glasperlen. Elisabeth Kemkes (Melatenweg 58b) gestaltet Wohn- und Arbeitsräume mit abgestimmten Bildern nach aktuellen und modernen Farb- und Wohntrends.
Margarete Koplin stellt in der Galerie Eiting detaillierte Tierzeichnungen aus und Roswitha Lohmann (Am Kirchplatz) begibt sich mit den Besuchern auf eine Traumreise in die Kunst. Sie arbeitet in Öl, Aquarell und Pastell. Ein Trio hat sich im Grietherbuscher Pfarrheim eingefunden. Andrea Köster stellt florale Objekte, kombiniert mit Metall aus. Angela Lux hat in ihren Werken die Farbe einfach fließen lassen, während Maria Storm-Maas Farbakzente in Acryl vorstellt.
Eine Gemeinschaftsausstellung im Atlanta Hotel machen Gaby Neuber (Öl, Spachteltechnik, Patsellkreide), Reiner Müggenborg (Acrylmalerei), Astrid Punessen (Öl-Spachteltechniken), Daniela Mattstedt (Acryl, Spachtel und Collagen) sowie Barbara Möllenbeck mit Farbstiftzeichnungen. Wolfgang Müller stellt zum ersten Mal aus und macht dies in der Stadtsparkasse. Er malt am liebsten mit Öl, weil er hier die meisten Möglichkeiten findet. Silke Parras ist nach wie vor im Koenraad Bosman Museum zu sehen und bei Gerfried Schell (Reeserward) darf man sich über Bilder, Postkarten, Kupferstiche und Rahmen freuen.
Collagen, Aquarelle, Acrylbilder und Kuriositäten, wie eine Madonna im Bagger, zeigt Brigitte Schlossmacher-Thissen in ihrer Galerie in der Oberstadt. Unikatschmuck stellt Gert Schwaderlapp (Kirchplatz) aus, während sich Heidi Voges (Buchenweg 6, Esserden) mit Bäumen-Bergen und noch Me(h)er beschäftigt. Öl und Acryl stehen im Mittelpunkt der Zeichnungen und Collagen von M. Yildirim (Atelier Kunst-Forum) und abgerundet wird der Reeser Kunstsonntag mit „Gemalter Vielfalt“ von Ulla Zaunbrecher, die alles, was ihr in die Finger kommt, in ihren Acrylbildern verarbeitet. Zu sehen ist die Ausstellung im Rathaus Rees.

Autor:

Jörg Terbrüggen aus Emmerich am Rhein

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