Sonniges Finale beim Haldern Pop 2017

Zum Finaltag des Haldern Pop 2017 gab es blauen Himmel und sommerliche Temperaturen.

Die Bands legten noch mal eine Schüppe drauf und die Besucher feierten, tanzten und sangen lauthals mit. Ob Mainstage, Spiegelzelt, auf Deutsch oder Englisch, ruhige Töne oder E-Gitarre, für jeden war etwas dabei.
Bei Wolf Maahn, der im Spiegelzelt auftrat, war das Publikum Textsicher und lauschten den alten und neuen Hits. Während bei "Bear´s Den" die Partylaune ihren Siedepunkt erreichte und mit "The Afghan Whigs" mit härteren Gitarrenriffs zur Sache ging. Ruhiger hingegen war der Auftritt von "Radical Face" mit Akustikgitarre, Cello und Klavier.
Für die Bonnerin Alex war es das erste Drei-Tage-Festival. Mit ihrem Bruder und einem Kommilitonen besuchte sie das Haldern Pop. "Mein Bruder hat mich überzeugt mitzukommen", erklärt Alex, "normalerweise habe ich bisher immer nur ein Ein-Tages-Festival besucht, aber hier beim Haldern Pop mit Camping, drei Tage Musik und allem drum und dran. Ich bin echt überrascht, wie viel Spaß das macht. Man lernt jeden Tag nette Leute und gute Bands kennen. Von der einen oder anderen Band habe ich mir auch schon eine CD gekauft. Und nächstes Jahr komme ich gerne wieder hierher."
Was für Alex alles neu war, ist für eine achtköpfige Gruppe vom Niederrhein ein nach Hause kommen. Denn einer der acht Freunde kommt schon zum 13. Mal in Folge zum HPF. "Wenn man so ein Festival vor der Haustüre hat", berichtet Benni, "dann sollte man da auch hingehen. Wir kaufen uns die Tickets schon am ersten Vorverkaufstag, ohne zu wissen, welche Bands überhaupt spielen. Wir kommen wegen dem Festival und dem Feeling hier her und nicht wegen einer bestimmten Band."
Insider und Fans wissen zu berichten, dass wenn eine Band in der Haldern Pop Bar oder im Spiegelzelt auftritt, die Chance danach sehr hoch ist, dass sie auch in einem der Folgejahre auf der Mainstage spielen werden. Bestes Beispiel hierfür sind AnnenMay Kantereit, sie haben nämlich vor vier Jahren das erste Mal in der HPB gespielt, weil eine Band kurzfristig abgesagt hatte.
Wer die Band "Bear´s Den" kennt, weiß, dass sie eigentlich zu dritt unterwegs waren, aber Andrew Davie und Kevin Jones trennten sich von Mitgründungsmitglied Joey Haynes und haben eine neue Richtung eingeschlagen. Der Folk ist weiterhin die Grundlage, doch sind jetzt auch hier und da elektronische Elemente zu hören. Auch sie haben einst im Zelt gespielt.
Der würdige Finalist auf der Hauptbühne war "Bilderbuch" und lieferten eine Melange aus allerlei musikalischen Einflüssen von Funk bis Pop.
Die IDLES aus Amerika gaben als letzte Band des Festivals ein furioses Konzert zum Besten im Spiegelzelt. Mit ihrem aktuellem Debüt-Album "Brutalism" trifft schwarzer Humor auf Anti-Esteblischment gepaart mit einem Post-Punk-Sound.
Als runden Abschluß des Festivals verzeichnete die Polizei keinerlei Einsätze.

Die Bildergalerie vom Samstag, von unserem Fotografen, gibt es HIER

Autor:

Markus Decker aus Xanten

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