Dorfentwicklungskonzept für Millingen vorgestellt
Jetzt geht es erst richtig los - mit Fotostrecke

Der Stadtentwickler Helmut Hardt (Mitte) übergab Bürgermeister Christoph Gerwers und Kirsten Voigt vom Bauamt der Stadt Rees das Dorfentwicklungskonzept für Millingen.
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  • Der Stadtentwickler Helmut Hardt (Mitte) übergab Bürgermeister Christoph Gerwers und Kirsten Voigt vom Bauamt der Stadt Rees das Dorfentwicklungskonzept für Millingen.
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Am Dienstag stellte Helmut Hardt von der StadtUmBau GmbH aus Kevelaer das Dorfentwicklungskonzept für Millingen vor. Die rund 50 Teilnehmer im Bürgerhaus waren, bis auf wenige Ausnahmen, zufrieden mit dem vorgestellten Ergebnis.
Rees. Bürgermeister Christoph Gerwers freute sich, dass trotz „furchtbarer Bedingungen“ so viele Millinger an der Veranstaltung teilnehmen. Er erklärte auch die neue Corona-Regel im Bürgerhaus: „Nur wer spricht darf die Maske abziehen.“
Der Ausschuss für Umwelt, Planung, Bau und Vergabe hatte in seiner Sitzung am selben Tag einstimmig entschieden, das Dorfentwicklungskonzept als Arbeitsgrundlage für die weiteren Schritte in Millingen anzunehmen. „Auch die Bezirksregierung Düsseldorf hat das Konzept geprüft und für gut befunden“, erklärte Gerwers. Der fast einjährige Prozess wurde dabei als beispielhaft gelobt.

28 Teilprojekte - Alte Post der Favorit

Das Ergebnis des Dorfentwicklungskonzeptes für Millingen sind nun 28 Teilprojekte, die in den nächsten zehn Jahren abgearbeitet werden können. Bereits im nächsten Jahr könnte die Gestaltung der Ortseingänge, der Hurler Straße, des Millinger Meeres und die Verbesserung der Ortsgestalt in Angriff genommen werden. Weitere Tätigkeiten zur Gestaltung der Dorfstruktur folgen dann 2022, die Gestaltung der Anholter Straße und die ÖPNV-Verknüpfung sind dabei erst für 2027 vorgesehen.
2022 und 2023 soll auch mit der Gestaltung der Dorfmitte begonnen werden. Eine Aufgabe aus diesem Bereich ist das „Lieblingsprojekt“ vieler Millinger, die „Alte Post“, dort könnte bereits im nächsten Jahr mit dem Eigentümer gesprochen werden.
„Die Abschlussveranstaltung könnte bedeuten, dass heute alles zu Ende ist, das ist mitnichten so, wir schließen nur einen Prozess ab“, so der Bürgermeister, „wir haben jetzt einen Plan, eine Grundlage für unsere weitere Arbeit. Eigentlich fängt jetzt die Arbeit erst richtig an.“ Er forderte die Millinger weiterhin zur Unterstützung auf.

17-köpfige Lenkungsgruppe

Mit den Punkten im Bereich „Dorfleben gestalten“, bei denen keine Bautätigkeit erforderlich ist, könnte praktisch sofort gestartet werden: Demographie angepasstes Wohnen, Überlegungen zur Machbarkeit eines Bürgerhauses, der besseren Vereinszusammenarbeit, eine digitale Plattform für das Dorfleben und die aktive Einbindung der Neu-Millinger.
Bei der Erstellung des Dorfentwicklungskonzeptes hat die 17-köpfige Lenkungsgruppe eine große Rolle gespielt. In der Lenkungsgruppe sind neben Vertretern der Stadt Rees und der Parteien auch die Millingen Vereine involviert. Die 17 Personen haben mehrere Treffen durchgeführt, um zusätzliche Informationen zur Dorfentwicklung zu erhalten und um die Informationsabende vorzubereiten. Auch in Zukunft sollen weitere Schritte und Projekte von dieser Gruppe initiiert werden.

Mitmachen
Die Millinger, die zukünftig in der Lenkungsgruppe oder bei Projekten mitarbeiten wollen, werden gebeten sich mit Kirsten Voigt von der Stadt Rees (Mail: kirsten.voigt@stadt-rees.de) in Verbindung zu setzen. Die dort registrierten Personen werden dann zu weiteren Treffen eingeladen, wo dann die Zukunft des Dorfes Millingen in Angriff genommen wird.

Stadtanzeiger Emmerich-Rees-Isselburg

Autor:

Dirk Kleinwegen aus Rees

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