Fridays for Future lädt ein zur Kundgebung am 13. August in Rees
"Wir können und wollen nicht langer still bleiben!"

Beim Rhine Cleanup Day in Rees (von links): Inka Helmes, Norbert Müsch, Roland Mümken, Jule Schwartz.
  • Beim Rhine Cleanup Day in Rees (von links): Inka Helmes, Norbert Müsch, Roland Mümken, Jule Schwartz.
  • Foto: privat
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Auch in Rees gibt es diese Gruppe und sie sind nach wie vor aktiv: Eine weitere Fridays for Future-Demonstration soll nächste Woche stattfinden.

"Wir werden am 13. August um 16 Uhr mit einer kurzen Auftaktkundgebung am Rathaus starten. Danach werden wir in einem langen Demonstrationszug durch die Stadt Rees ziehen. Etwa gegen 17 Uhr möchten wir zurück am Rathaus sein, wo die Veranstaltung endet", erkärt Gruppensprecherin Jule Schwatz.

Die Entscheidung für eine erneute Fridays for Future Demo in Rees fiel bei einem internen Treffen im Juli. "Die Klimakrise beherrscht den Planeten nun schon weit länger als die Corona-Krise. Um uns und andere zu schützen, hatten wir während der besonders heftigen Pandemiezeiten mit den Demonstrationen pausiert. Nun, da die Infektionszahlen etwas niedriger sind und überall auf der Welt grauenhafte Dinge durch die Erderhitzung geschehen, können und wollen wir nicht noch länger still bleiben", sagt Jule Schwartz. "Es sind zum Beispiel die Schicksale derer aus den Überflutungsgebieten in Deutschland und den Niederlanden, die Schicksale der Menschen und Natur in Madagaskar, wo Dürre und Hungersnot Grausames anrichten und die Bilder aus Californien und der Türkei wo Wälder und Dörfer brennen, die uns auf die Straße treiben."

Der Klimawandel sei endlich in aller Munde und Klimaskeptiker gebe es immer weniger - und trotzdem würden in Deutschland noch Kohleabbau und Kohleverstromung subventioniert! Schwartz: "Trotzdem wird der Erneuerbare Energien Ausbau durch Abschaffung von Fördergeldern und strengere Abstandsregeln ausgebremst! Trotzdem gibt es immer noch keine zielstrebige Wärmewende in Deutschland! Damit sich das schnellstmöglich ändert, werden wir demonstrieren. Solange, bis jeder Mensch verstanden hat, dass Klimaschutz nicht verhandelbar ist, sondern - wie wir alle jüngst gesehen haben - eine Sache ist, die über Leben und Tod entscheiden kann.

Demo-Termine

Nach der Demo am 13.08. stehen als nächstes der Nachhaltigkeitsmarkt in Rees am 11. September und der globale Klimastreiktag am 24. September vor der Tür. Dieser soll gemeinsam mit den anderen Kreis Klever Ortsgruppen in Kleve zum Großstreiktag werden. Eine gemeinsame Aneise aus Rees wird organisiert.

Autor:

Lokalkompass Kreis Wesel aus Wesel

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