69 Bäume für den Reeser Nachwuchs

Foto: Dirk Kleinwegen

Eltern erhielten Bäume und Wildblumensamen

Am letzten Samstag fand auf dem Betriebsgelände des städtischen Bauhofbetriebes wieder die beliebte Geburtenbaumaktion der Stadt Rees statt. Bürgermeister Christoph Gerwers sowie Bauhofleiter Andreas Böing überreichten 69 Bäume an junge Reeser Eltern, die im ersten Halbjahr 2018 Nachwuchs bekommen haben.

„Von 97 Kindern, die im ersten Halbjahr 2018 zur Welt gekommen sind, haben über zwei Drittel aller Eltern einen Baum bestellt“, freute sich Gerwers, „die Aktion läuft super und die Stimmung hier ist total entspannt.“
    Kathrin und Stefan Potrykus konnten gemeinsam mit ihren Söhnen Jan und Felix ihren zweiten Baum in Empfang nehmen. Der Apfelbaum, den der vierjährige Jan zu seiner Geburt erhalten hat, steht noch im Garten. „Der neue Baum kommt direkt vor die Türe, da kommt man immer dran vorbei“, erzählt Stefan Potrykus, „und Jan hilft gleich beim Einpflanzen.“
Vor 18 Jahren wurde die Geburtenbaumaktion gestartet. Ursprünglich gab es die Idee für einen Hochzeits- oder Geburtenwald. Da hierzu aber die entsprechende Fläche fehlte, verschenkt man seitdem zwei Mal im Jahr Bäume an die jungen Eltern.
    Bereits zum dritten Mal konnten Karla und Markus Hegmann einen Baum von der Stadt Rees in Empfang nehmen. Die Bäume ihrer beiden elf und neun Jahre alten Kinder, zieren immer noch den gemeinsamen Garten in Haldern.
    Die meisten Eltern entschieden sich für Kugelahorn (13 Mal), Roter Fächerahorn (11) und Kirschbaum „Van“ (10). Mit der Hängende Kätzchenweide (5) und dem Blütenstrauch Weigela „Bristol Ruby“ (7) waren bei dieser Aktion wieder Pflanzen mit dabei, die sich auch für kleine Gärten oder den Balkon eignen. Weiterhin wurden noch Birnbaum (5), Pflaumenbaum „Hauszwetschge (4), Apfelbaum Elstar (4), Kirschbaum (3), Kegelförmiger Spitzahorn (2), Blutbuche (2) und je eine Winterlinde, Rotbuche oder Kleiner Birnbaum verschenkt.
    Diese Mal durften sich alle Familien über ein weiteres Geschenk freuen. Sie erhielten mit dem „Reeser Insekten- und Kindergruß“ Wildblumensamen zur Aussaat im eigenen Garten. „Wir haben früher immer Rauchmelder verschenkt, doch diese sind mittlerweile Pflicht und überall vorhanden“, erklärte Andreas Böing, „daher wollen wir jetzt die Reeser anregen, eine bienenfreundliche Wildblumenwiese anzulegen.“
    Doch die Eltern erhielten nicht nur Baum und Blumensamen, sie wurden zudem vom Bauhofleiter auch mit wichtigen Tipps zur Anpflanzung der Bäume versorgt, beispielsweise wie weit diese dabei zurückgeschnitten werden müssen. „Früher hatten die Bäume noch Ballen mit 12 bis 14 Zentimeter Durchmesser, die mussten wir mit zwei bis drei Leuten in die Autos wuchten“, erinnert sich Böing. Heute sind die Ballen nur halb so groß und können wesentlich einfacher getragen werden.

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