„Hand in Hand“ in Bewegung - Die Kindertagesstätte feiert ihr zehnjähriges Bestehen

Auch das Außengelände hat sich im Laufe der Zeit verändert. Außer der Rutsche und weiteren Spielgeräten, auf denen sich die Kinder austoben können, stehen seit Neuestem auch Weidenhütten als Rückzugsräume zur Verfügung. Foto: Daniela Mady
  • Auch das Außengelände hat sich im Laufe der Zeit verändert. Außer der Rutsche und weiteren Spielgeräten, auf denen sich die Kinder austoben können, stehen seit Neuestem auch Weidenhütten als Rückzugsräume zur Verfügung. Foto: Daniela Mady
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Rees. Als die jüngste Kindertagesstätte (Kita) der Lebenshilfe Unterer Niederrhein am 1. September 2001 unter Leiterin Pascale Fendler in Betrieb genommen wurde, gab es weder Türen noch Vorhänge. Es hingen keine Bilder an den Wänden und „das Kind“ hatte nicht einmal einen Namen.

Mittlerweile sind zehn Jahre vergangen und es hat sich viel bewegt. „Der Betreuungsbedarf war damals so hoch, dass die Lebenshilfe noch in der Bauphase mit der Bitte, die ursprünglich geplanten zwei Gruppen um eine dritte zu erweitern, an das Jugendamt herantrat“, weiß Britta Glass, die knapp ein Jahr als Sprachtherapeutin in der Kita gearbeitet hat und seit dem 1. Januar 2005 Leiterin der Einrichtung ist. Eine integrative, eine heilpädagogische und eine Regelgruppe entstanden, wobei die Regelgruppe schon im Jahre 2004 in eine zweite Integrativgruppe umgewandelt wurde. Im vergangenen Jahr startete dann die Umbauphase für eine vierte Gruppe und die Betreuung von Zwei- bis Dreijährigen kam hinzu. Neben dem Wechsel der Gruppenformen hat sich auch personell so Einiges getan. „Zu Beginn gab es zum Beispiel noch keine Integrationshelfer“, beschreibt Britta Glass. Auch kamen Männer erst im Laufe der Zeit hinzu. Und was wäre die Kindertagesstätte ohne ihren Förderverein, der die Kindertagesstätte seit 2007 mit seinem Engagement unterstützt, die Teilzeitstudenten aus unterschiedlichen pädagogischen Berufen, die in der Einrichtung wertvolle Berufserfahrungen sammeln sowie die unzähligen Freiwilligen, die im Laufe der Jahre zum Beispiel in der Psychomotorikgruppe, als Vorlesepaten oder Handwerker ihre Zeit investierten? Inklusive der Reinigungskräfte und einer Küchenkraft gehen 27 Mitarbeiter Hand in Hand in der Kindertagesstätte. Fünf von ihnen sind seit Beginn mit von der Partie. Unter ihnen auch die stellvertretende Leiterin Iris Braam. „Besonders froh sind wir über die Zertifizierung zum Bewegungskindergarten und Familienzentrum NRW“, so die ausgebildete Motopädin. Hinzu kommen das Gütesiegel „Felix“ für die Förderung mit Musik und Gesang sowie die Auszeichnung zum „zahngesunden Kindergarten“ mit vorbildlichen Maßnahmen zur Zahnprophylaxe. Kinder und Eltern sind jedoch ebenso glücklich über regelmäßige Schwimmangebote, Mathematik- und Sprachprojekte. Auch der Bereich der Unterstützten Kommunikation, der nicht sprechenden Kindern zugute kommt, ist im kontinuierlichen Aufbau. All dies könnte das Hand in Hand-Team jedoch nicht ohne regelmäßige und umfangreiche Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen leisten.
Gefeiert wird das zehnjährige Bestehen am Sonntag, den 18. September von 11 bis 17 Uhr. Unter dem Motto „Immer in Bewegung“ bietet die Kindertagesstätte allen Besuchern ein vielfältiges Programm mit Hüpfburg, Rollenrutsche und Kinderschminken. Für die Fahrt mit einer Bimmelbahn ist die Empeler Straße zwischen der Kiepenkerlstraße und dem Groiner Kirchweg während der Veranstaltung gesperrt, damit die Kinder sicher ein- und aussteigen können. Bob der Baumeister wird in Lebensgröße für Aufsehen sorgen und auch die Auftritte vom Zirkus „Schnick Schnack“ und der Kindertanzgruppe des DjK TuS Esserden werden bestimmt viel Beifall ernten. Freuen dürfen sich Besucher auch auf das Kita-Lied „Dipp-Dapp-Hurra“, das die Kinder zusammen mit dem Team der Einrichtung für die zweite CD einstudiert haben und zur Feierlichkeit vortragen werden. Der Förderverein bietet eine große Tombola mit attraktiven Preisen an, und für das leibliche Wohl wird mit einer Cafeteria und dem Verkauf von Bratwurst und Pommes Frites gesorgt. Abgerundet wird das Programm schließlich durch eine Kunstausstellung der Kinder und einer Diashow mit Eindrücken aus den vergangenen zehn Jahren.

Autor:

Daniela Schlutz aus Rees

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