Chris Koch aus Rheinberg komponiert Dankeschön für alle "Helden"
Musikalischer Applaus

Musiker Chris Koch (28) aus Rheinberg dankt in seinem Song allen "Helden".
  • Musiker Chris Koch (28) aus Rheinberg dankt in seinem Song allen "Helden".
  • Foto: Marcel Kremer
  • hochgeladen von Lisa Peltzer

Nahezu alle Künstler sind aufgrund der Corona-Pandemie ausgebremst. Da ergeht es dem Musiker Chris Koch nicht anders. Statt den Kopf in den Sand zu stecken, hat er sich ins Tonstudio verkrochen und einen Song aufgenommen. "Helden" ist ein großes Dankeschön an all diejenigen, die in diesen schweren Zeiten im Hintergrund alles am Laufen halten.

Als im November der zweite Lockdown beschlossen wurde, "war ich frustriert", sagt der Rheinberger. Wieder wurden dem 28-Jährigen alle Auftrittsmöglichkeiten genommen. Dabei standen allein für die Monate Januar und Februar gut 150 Termine im Kalender.

Da kam es dem Singer/Songwriter mehr als gelegen, dass die Katholische Jugendagentur (KJA) in Bergisch-Gladbach einen Song in Auftrag gab. "Der Chef wollte sich damit bei seinen Mitarbeitern bedanken", sagt Koch. Also hat er sich hingesetzt, geschrieben, komponiert. Und sich gedacht: Eigentlich sollte das ein Song für alle sein." Nach Rücksprache mit der KJA war schnell klar: "Helden" wird noch einmal umgeschrieben und neu komponiert, damit er allgemeingültig ist. "Damit möchte ich gemeinsam mit unserem wunderbaren Land etwas anderes verbreiten als ein Virus. Musik verbindet uns alle."

Für alle, die im Verborgenen an vorderster Front kämpfen

Gewidmet ist das Lied, das bereits am 19. März erschienen ist, all denjenigen, die "im Verborgenen an vorderster Front kämpfen und keine Gegenleistung dafür verlangen", schreibt der Musiker in einer ersten E-Mail an die Redaktion. "Wir stehen halt lange nicht mehr auf dem Balkon und applaudieren. Das ist meine Art zu applaudieren."

Mit "Helden" feiert der Rheinberger gleichzeitig seine Solo-Premiere. "Ich bin zufrieden, wie es gelaufen ist und stolz auf die Botschaft und die Resonanz bisher." Sein Traum, gesteht er im Interview, wäre, wenn er den Song an Silvester auf der großen Bühne am Brandenburger Tor singen könnte und dann live im ZDF zu sehen wäre.

Ein Song entsteht

  • "Es gibt zwei Wege zu einem Song", erklärt Chris Koch. Entweder hat man einen Satz im Kopf, schreibt ihn auf und arbeitet weiter damit. Oder man hat eine Melodie im Kopf, schreibt diese auf und sucht dann einen Text dafür.
  • Bei "Helden" hatte der 28-jährige Rheinberger klare Vorgaben: Der Inhalt war laut Auftrag klar, eine Melodie schnell gefunden und dann ging es ans Schreiben, Feilen, Schreiben, Feilen.
  • Steht der Song, sucht Koch ein Team zusammen, um ihn gemeinsam aufzunehmen. Später wurde zudem ein Video gedreht. Mit Unterstützung eines Labels aus Berlin wurde der Song anschließend gestreut.
Autor:

Lisa Peltzer aus Dinslaken

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