Quo vadis, Phantasialand?

Black Mamba-Abenteuer pur im Phantasialand
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  • Black Mamba-Abenteuer pur im Phantasialand
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  • hochgeladen von Carsten Kämmerer

Silbermine, Bottichbahn, Wikinger-Tour, Phantasialand-Jet, Galaxy und der Walzertraum- ich komme richtig ins Schwärmen, wenn ich an das gute, alte Phantasialand denke.

Vor meinem inneren Auge sehe ich Kinder in großen Pferdekarussels, kreischende Fans auf der Achterbahn, die in massiven Felswänden, ihre aufregenden Runden zieht, große Kinderaugen vor den Märchenpuppen und Park-Maskottchen, die Oldtimerbahn und ein stolzer Gang durch das Brandenburger Tor.

Ganz klar, ich denke gerne an das "alte Phantasialand" zurück. 1967 von Gottlieb Löffelhardt und Richard Schmidt in der ehemaligen Grube Berggeist, einem Braunkohle-Tagebaugebiet, erbaut, hat es unzähligen Generationen schon sehr viel Freude bereitet.

Trotzdem kommt bei mir ein wenig Wehmut auf, denn nach der Schließung der Bereiche Hawaii, Orient, Sciene-Fiction und Märchen, in denen zum Beispiel Höhepunkte wie Schloss Schreckenstein, das Space Center, Gondelbahn 1001 Nacht, das Tanakra-Theater, Casa Magnetica oder der Neptun-Brunnen zu finden waren, schließt nun auch Silver-City, die Westernstadt. Und mit ihr die Silbermine und das mexikanische Restaurant Hacienda. Nach dem gerade erst verdauten Abriss der beliebten Wildwasserbahnen Stonewash Creek und Wildwash Creek also der nächste Schock für Nostalgiker.

Kein Platz mehr für die "gute, alte Zeit"?

Das Phantasialand hat dafür tolle "neue" Attraktionen zu bieten, die international ihresgleichen suchen. So ziehen Mystery Castle, River Quest, Wuze Town, Black Mamba und Chiapas, die weltweit steilste Wildwasserbahn unweigerlich in ihren Bann. Aktion pur. Mit viel Liebe detailliert. So liebt es der heutige Freizeitpark-Fan. Keine Frage, das Phantasialand hat sich zum Positiven entwickelt, es war stets "up to date"!

Ich bekenne mich aber als Nostalgiker und vermisse die Ruhe, den Spaß, gerade für kleine Kinder, das nicht so Perfekte und die Gelassenheit im Park. Es ist klar, dass ein Unternehmen, wie das Phantasialand, mit knapp 1,8 Millionen Besuchern im Jahr 2013 um jeden Gast kämpfen und seinen Konkurrenten immer einen Schritt voraus sein muss. Höher, schneller, weiter- da hat tiefer, langsamer und gemütlicher kaum eine Chance. Schade!

Nochmals: ich verurteile nicht, dass sich das Phantasialand im Wandel befindet, so wie jeder andere Freizeitpark im übrigen auch. Ich finde es nur schade, dass die "gute, alte Zeit" und mit ihr auch meine Kindheitserinnerungen an Löwenshows mit Siegfried und Roy, an Atlantis 2000 oder der Bottichbahn verloren gehen...Show must go on!!!

Black Mamba-Abenteuer pur im Phantasialand
Weltweit einmalig: Chiapas, die Wildwasserbahn!
Autor:

Carsten Kämmerer aus Rheinberg

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