Die real existierende Medienberichterstattung
901.000 Euro Strafe für Seenotrettung ...

aber nicht im Italien von Salvini, sondern im sozialdemokratisch regierten Spanien

Der Aufschrei war einigermaßen groß, als Italien im Juni ein Dekret verabschiedet hat, wonach private Schiffe, die mit Geretteten an Bord "ohne Genehmigung in italienische Hoheitsgewässer eindringen". Ihnen droht nun eine Geldstrafe zwischen 10.000 und 50.000 Euro…

Doch immer wieder ist erstaunlich, wie unterschiedlich die Reaktionen ausfallen können. Da wird massive Kritik am italienischen Innenminister Matteo Salvini, seiner rechten und fremdenfeindlichen Lega und der "populistischen Regierung" geübt. Die einst als linksliberal geltende Frankfurter Rundschau (FR) titelte: "Salvini verbietet das Retten der Menschen." Das ist sogar inhaltlich falsch.

Sind aber entsprechende Berichte in FR darüber zu finden, dass Spanien, das von Sozialdemokraten regiert wird, den Rettungsschiffen sogar eine Strafe von bis zu 901.000 Euro androht? Nein. Es herrscht dazu allgemein weitgehend Stille im Blätterwald

Anders als Italien, dessen Dekret vordergründig nur das Eindringen in italienische Hoheitsgewässer verhindern will und damit das Ansteuern eines sicheren Hafens, wie es das Seerecht fordert, verbietet Spanien tatsächlich Such- und Rettungsaktivitäten.…
https://www.heise.de/tp/features/901-000-Euro-Strafe-fuer-Seenotrettung-4469705.html

Autor:

Klaus Kahle aus Essen

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