Gesellschaftliche Gemengelage ist Anlass zur Sorge
Denk ich an Stuttgart in der Nacht, dann bin ich ... und manches mehr

Corona tritt, was die Aufmerksamkeit der themenpushenden Medien betrifft, in die zweite Reihe zurück. Allmählich erscheint wieder eine Nachrichtenvielfalt, ging es doch vor Wochen noch fast ausschließlich um Corona. Aktuelles Thema: Stuttgart
Betrachtet man die Tagesschau vom Sonntagabend, so sind  deren Themen der Reihe nach:
- Schwere Krawalle in Stuttgart
- Tönnies und Corona
- Lobby-Register und Kontakte von Abgeordneten
- Corona-Notstand in Spanien beendet
- Wahlkampf-Auftritt von Trump in Tulsa
- Tote bei Messerattacke in Großbritannien
- Parlamentswahl in Serbien
- 125 Jahre Nord-Ostsee-Kanal
- Bach-Marathon in Leipzig
Und dann natürlich noch die Wettervorhersage.

Was auffällt bei den Deutschland-Nachrichten? Hygiene-Demos, Antirassismus-Demos - anscheinend schon Geschichte. Und der Klimawandel? Er steht immer noch in der Warteschlange, kann sich aber zurücklehnen, denn er ist nicht von den Medien abhängig. 

Die Lücke füllt aktuell das Topthema "Schwere Krawalle in Stuttgart". Das, was dort in Stuttgart geschehen ist, was ist das? Politisch unterfüttert? Wohl kaum. Womöglich ein Kollateralschaden der berechtigten Antirassismus-Demos, die auch in Deutschland die Polizei ins Visier genommen hatten, dabei aber vielleicht übers Ziel hinausgeschossen sind? Die politisch wie unpolitisch motivierten ACAB-Jünger (All Cops Are Bastards) fühlen sich mehr und mehr ermutigt, gegen Polizisten vorzugehen, nicht nur mittels verbaler Injurien, überall hingeschmiert, sondern auch mittels physischer Gewalt. Und dann frönen sie auch noch ihrer Zerstörungslust gegen Geschäfte. Zerstörungslust gegen Geschäftsinhaber. Sie sind ihnen egal. Völlig irrationales Verhalten.

Wenn Stuttgart Schule macht, etwa auch in den Ruhrgebietsstädten,dann stehen uns in Deutschland noch manche Verwerfungen bevor, über die all diejenigen, die unseren deutschen Staat in seiner bundesrepublikanischen Form abschaffen wollen, nicht mehr nur klammheimliche Freude empfinden werden. Was mag wohl die MLPD empfinden, die Lenin kürzlich nicht nur bis Lüdenscheid (Richard David Precht), was aber nicht in ihrer Verantwortung steht, sondern bis Gelsenkirchen hat kommen lassen.

Ich bin gespannt auf die politische Wettervorhersage.

Autor:

Helmut Feldhaus aus Rheinberg

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