Aktive Ossenberger mit dem "Segen von oben"

Viele Ossenberger packten spontan mit an. Initiator Tobias Fassen (re) freut dies sehr.
  • Viele Ossenberger packten spontan mit an. Initiator Tobias Fassen (re) freut dies sehr.
  • Foto: Benjamin Balzen
  • hochgeladen von Carsten Kämmerer

Ossenberg ist schön! Nicht zuletzt seit dem Gewinn der Aktion "Unser Dorf hat Zukunft" im Jahr 2011 weiß dies sicherlich jeder im Mühlendorf. Und auch außerhalb Ossenbergs lässt sich dieses Kompliment immer wieder hören.

Was allerdings nicht so schön war, war das direkte Umfeld der Ossenberger Grundschule. Seitdem die Grundschule leer stand, war seitens der Stadt dort nur bedingt an den Grünflächen gearbeitet worden.

Tobias Faasen war dies ein Dorn im Auge und so entschied er sich spontan dazu die Ossenberger Vereine anzusprechen, ob es nicht möglich wäre gemeinsam an zwei Tagen Bäume zu schneiden, Hecken zu scheren, Unkraut zu zupfen und den Rasen zu mähen. "Schließlich wird die Grundschule nun wieder genutzt. Sie beheimatet die U3-Betreuung des Roten Kreuzes und die Unterkunft von momentan 8 Flüchtlingen", betonte Faasen.

Mit Bürgermeisterkandidat und Pastorin

Über Zeitungsartikel und Mund-zu-Mund-Propaganda schaffte es Faasen dann tatsächlich eine ganze Menge Freiwillige zusammen zu bekommen, die mit Traktoren, Heckenscheren, Spaten und Harken das Umfeld der Grundschule wieder wohnlicher gestalteten. "Wir hatten auch himmlischen Beistand", gestand Wolfgang Sommer von der KAB, "Die evangelische Pastorin Frau Thoelke bekam Wind von der Aktion und griff uns Ossenbergern tatkräftig unter die Arme". Auch Bürgermeisterkandidat Frank Tatzel las in der Zeitung von der Aktion und wollte helfen. "Die Ortschaften sind das Aushängeschild Rheinbergs", so Tatzel.

Wieder einmal zeigten die Ossenberger und viele Freunde des Mühlendorfes, dass es nicht viel Aufwand braucht, um das Dorf auch weiterhin zu etwas ganz Besonderem zu machen. Spontanität und Hilfsbereitschaft, dafür steht Ossenberg nicht erst seit dieser Aktion. Gemeinsam wurden zum Beispiel die Flüchtlinge willkommen geheißen, das Sportheim umgebaut oder dem Kindergarten mit Hilfe des "Ossenberger Kochbuchs" ein Spielgerät finanziert.

Apropos Kindergarten: am kommenden Samstag 26. September darf ab 9 Uhr wieder gemeinsam angepackt werden. Dann muss auf dem Kindergartenplatz ein Spielgerät entfernt werden, welches der TÜV bemängelt hat. Jeder Hilfe ist auch an diesem Tag herzlich willkommen. Anschließend darf dann auf dem Ossenberger Kartoffelfest auf dem Dorfplatz gemeinsam gefeiert werden. Denn, wer viel arbeitet, darf auch viel feiern!

Autor:

Carsten Kämmerer aus Rheinberg

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