(M)ein Abend als EventReporter bei “Roll Agents - The Elvis Xperience“ in Rheinberg

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Blick in den noch leeren Konzertsaal
 
Interview mit Nils Strassburg
 
Die Show begann mit Weihnachtsklassikern des King of Rock’n’Roll
Rheinberg: Stadthalle | „EventReporter gesucht: The Elvis Xperience mit den Hits des King“,
diesen Aufruf las ich am 3. Dez. auf der Seite des Lokalkompass, und weiter:
„Wer will EventReporter sein?“
„Für die Show am 7. Dezember in der Stadthalle Rheinberg bietet die NachrichtenCommunity www.lokalkompass.de in Kooperation mit dem Veranstalter Sub Sounds einem neugierigen BürgerReporter mit Begleitung Freikarten an. Im Gegenzug sichert der EventReporter zu, zeitnah nach der Veranstaltung einen Text plus Foto(s) hier im Lokalkompass zu veröffentlichen.“

Hmmm, Elvis und die Hits des King?
Auf YouTube machte ich mich über „The Elvis Xperience“ schlau und war direkt von ihrem Auftritt und ihrer Musik begeistert. Somit drückte ich den „Mitmach-Button“ und hoffte, dass die Glücksgöttin Fortuna mir hold wäre.
Zwei Tage später kam ein Anruf von Jens Steinmann (LK-Community-Manager in Essen). Er teilte mir mit, dass das Los auf mich gefallen sei und erwähnte, dass ich auch die Möglichkeit hätte, den Elvis-Interpreten Nils Strassburg, der 2012 von der Time Warner zum besten Elvis-Interpreten Deutschlands gekürt wurde, zu interviewen. Falls ich mich dazu entschließen würde, sollte ich mich mit der Agentur der „Roll Agents“ in Hannover in Verbindung setzen.
Ok, über den Abend zu berichten sowie ein paar Fotos zu schießen, das traute ich mir schon zu, aber ein Interview zu führen….???
Nach reiflicher Überlegung entschied ich mich dafür. Daraufhin folgten am nächsten Tag einige Telefongespräche mit der Agentur in Hannover sowie mit Herrn Schröder, dem zuständigen Manager der Band in Rheinberg. Mit ihm vereinbarte ich einen Termin am Veranstaltungstag um 17:30 Uhr, also bereits 2 ½ Stunden vor Beginn der Show.
Pünktlich waren mein Mann und ich vor Ort. Herr Schröder bat noch um ein wenig Geduld, da die Band noch in der Probe sei, bot uns aber an, im Konzertsaal Platz zu nehmen. So erhielten wir bereits vor der Show schon einen kleinen Einblick in das Geschehen.
Tja, und dann war´s so weit, Herr Schröder kam mit Nils Strassburg auf mich zu und machte uns bekannt. Zum Interview führte er uns ins Restaurant an einen separaten Tisch, während die Band an einer langen Tafel Platz nahm. Ich begann, nachdem ich Nils Strassburg erklärte, dass er keinen Profi vor sich habe und ich nur als BürgerReporterin vom bzw. für das Wochenblatt Lokalkompass dieses Interview führe, wie folgt:


Wahrscheinlich habe ich mehr Lampenfieber als Sie, denn ich habe noch nie jemanden interviewt.

Das glaube ich kaum, denn für mich und meine Band ist heute Premiere der „Las Vegas Christmas Show“, da die Veranstaltung in Erfurt, die für den 24. Nov. geplant war, krankheitsbedingt ausfallen musste.

Na, dann vorab schon einmal toi-toi-toi für den heutigen Abend.
Ich habe gelesen, dass Sie Amerikaner sind. Sie sprechen jedoch ein aktzentfreies Hochdeutsch.


Das ist richtig, ich bin in Amerika geboren. Mein Vater war zu dem Zeitpunkt beruflich dort, meine Eltern sind aber beide Deutsche. Ich war 4 Jahre alt, als wir zurück nach Deutschland kamen. In Baden-Württemberg, wo ich auch heute noch lebe, wuchs ich auf. Wenn ich auf der Bühne bin, könnte man mich jedoch tatsächlich für einen Amerikaner
halten, denn in meiner Show spreche und singe ich nur englisch.

Eine Frage, die Ihnen sicherlich schon öfter gestellt wurde: Wann haben Sie Elvis für sich entdeckt?

Das ist kurz erzählt: Ich war gerade mal 6 Jahre, als ich mit meinen Eltern zu Besuch bei meinem Cousin war. Im Nebenzimmer war der Fernseher an, es lief eine Sendung von Elvis. Ich konnte mich nicht mehr auf das Spiel mit meinem Cousin konzentrieren, blickte immer wieder zum Fernseher rüber und war total fasziniert von dem, was ich dort sah. Seitdem war es um mich geschehen – ich wollte alles über diesen Mann wissen. Auf der Rückfahrt quengelte ich so lange, bis meine Eltern von der Route abbogen und mir eine Kassette, CDs gab´s ja damals noch nicht, von Elvis kauften. Seitdem bin ich ein Fan des King auf Rock´n´Roll und wünschte mir fortan zum Geburtstag und zu Weihnachten nur noch Kassetten und Platten von Elvis.
Mit 8 gründete ich einen Elvis-Fanklub, die Mitglieder waren allerdings nur Familienangehörige, mit 10 bekam ich Flöten- und Gitarrenunterricht und mit 14 Jahren gründete ich meine 1. Band.

Wann hatten Sie Ihren 1. Auftritt als Elvis?

Den 1. größeren Auftritt hatte ich mit 27 Jahren auf der Geburtstagsfeier meiner Schwester vor etwa 50 Personen. Ich dachte mir, leg doch mal ne Performance hin, mach doch mal eine Elvis-Show! Das kam wirklich gut an und, und seitdem ging´s bergauf. Ich machte zwei Gesangsausbildungen, bekam immer mehr Aufträge und trat später mit der Cover-Band „Splash“ in Festzelten, bei Faschingsveranstaltungen oder auf Straßenfesten auf.
Als ich 2012 bei einem von der Elvis-Presley-Gesellschaft und Time Warner veranstalteten Wettbewerb zu Deutschlands bestem Elvis-Interpreten gewählt wurde, wusste ich, was ich zu tun hatte. In mir reifte der Entschluss, so richtig durchzustarten.
Im Januar 2013 startete ich in Stuttgart mit meiner zehnköpfigen Band, den „Roll Agents – The Elvis Experience“, die erste große Tournee. Mittlerweile stehen jährlich bis zu 40 Konzerte in ganz Deutschland auf dem Programm.

Wie lässt sich Ihr Künstlerleben mit dem Familienleben vereinbaren?


Auf vielen Konzerten begleitet mich meine Frau. Sie ist meine beste Kritikerin, von der ich auch immer wieder gerne Kritik annehme. Doch seit der Geburt unserer Tochter, die jetzt 3 Jahre alt ist, muss ich öfter auf ihre Begleitung verzichten.

Sie treten ja als Elvis-Interpret und nicht etwa als Elvis-Imitator auf....

Genau, ich interpretiere Elvis nur. Imitatoren studieren Elvis von oben bis unten, studieren jede seiner Bewegungen, aber Elvis ist einfach einzigartig, also belassen wir es auch dabei. Ihn zu kopieren – zwecklos. Ich möchte einfach nur die Erinnerung an Elvis wachhalten.

Ich hätte zwar noch ein paar Fragen, aber Ihr Essen steht schon seit einigen Minuten auf dem Tisch, deshalb will ich Sie nun nicht weiter aufhalten.
Vielen Dank für das Interview und dass Sie sich dafür die Zeit genommen haben.


Wir können uns gerne nach der Show noch weiter unterhalten, vielleicht haben Sie dann noch weitere Fragen an mich.Ich lade Sie und Ihren Mann zu einem Glas Sekt ein.

Die Einladung nehme ich gerne an, herzlichen Dank.
Toi-toi-toi für Ihre Show, wir sehen uns später…..


Dann verließ ich mit meinem Mann das Restaurant. Ich schoss einige Fotos von der Örtlichkeit und unterhielt mich mit den Mitarbeitern, die für die Lichtshow zuständig waren. Von ihnen erfuhr ich, dass alle Bandmitglieder, auch sie selbst, Schwaben seien. Die Zeit bis 20:00 Uhr verging ziemlich schnell, und wir nahmen kurz vor Beginn der Aufführung unsere reservierten Plätze in Bühnennähe ein.

Da man mir von der Agentur gestattet hatte, während der ersten 4 Songs zu fotografieren (allerdings ohne Blitzlicht),schoss ich gleich hoch, als die Band die Bühne betrat. Sie begannen ihr 2stündiges musikalisches Programm mit einigen Weihnachtsklassikern des King of Rock’n’Roll wie “White Christmas”, “Winter Wonderland“ usw. Ich kann nur bestätigen, was die Zeitung über ihn schreibt:
"Nils Strassburg lässt die 70er Jahre mit dem typischen Elvis-Feeling durch seine Bühnenpräsenz wieder auferstehen. Trotz glitzernden Jumpsuits, schwarzen Koteletten und seiner emotionsgeladenen tiefen Stimme kopiert Strassburg Elvis jedoch nicht einfach, sondern interpretiert ihn auf seine eigene, moderne Weise und verleiht damit der Show eine extra Note. Unterstützt wird Strassburg neben Gitarre, Bass, Piano und Schlagzeug auch von einer Bläser-Section sowie von 2 Background-Sängerinnen. Zusammen bieten die insgesamt zehn Musiker eine rasante Show, in der das Publikum wesentlicher Teil des Entertainments wird."
Zu erwähnen wäre noch, dass der Sänger mehrmals, einmal auch in Begleitung der Bläser, die Bühne verließ und sich singend unter das Publikum mischte. Einige Damen vor der Bühne (ich inbegriffen!!!) und im Zuschauerraum durften sich dann über ein schalähnliches Tuch freuen, das der Elvis-Interpret ihnen, nachdem er sich damit den Schweiß von der Stirn gewischt hatte, um den Hals legte. Ein Küsschen links und rechts gehörte natürlich dazu. Auch wechselte er während der Show einige Male das klassische Elvis-Kostüm gegen ein anderes aus. Egal welches er auch trug, er machte in jedem eine gute Figur, hat eine tolle Ausstrahlung und interpretierte Elvis hervorragend!
Traf ich noch VOR der Show auf Nils, während der rockig-mitreißenden Christmas-Show glaubte ich, Elvis auf der Bühne zu erleben, und bei den Songs „Love Me Tender“ und „My Way“ fühlte ich mich in meine Jugend zurückversetzt.

Leider verging die Zeit wie im Fluge, aber wir durften uns ja noch über einige Zugaben freuen, sowie über den anschließenden Sektempfang, an dem noch 7 weitere Zuschauer teilnahmen.

Hier trafen wir jetzt wieder auf NILS. Schmunzeln musste ich, als er zu sprechen begann – nein, nicht englisch, sondern jetzt hochdeutsch - und ich in die erstaunten Gesichter der anderen blickte, hatten sie doch geglaubt, einen Amerikaner auf der Bühne erlebt zu haben....
Nils Strassburg stellte sich für Erinnerungsfotos zur Verfügung und beantwortete geduldig die an ihn gerichteten Fragen, dann verabschiedeten sich die anderen Gäste. Wir blieben noch ein paar Minuten, wechselten noch ein paar Worte, beglückwünschten ihn zu der gelungenen Veranstaltung, lobten seine Background-Sängerinnen und seine Band, die hervorragend gespielt hatte. Ich gestand ihm, dass ich während der ganzen Show fotografiert hatte und holte mir seine Genehmigung ein, auch diese Bilder veröffentlichen zu dürfen.
Tja, dann hieß es auch für uns Abschied nehmen…..

Ich bedanke mich ganz herzlich für den schönen Abend bei Nils Strassburg und seiner Band, bei seinen Mitarbeitern vor und hinter der Bühne und beim Lokalkompass, der diesen unvergesslichen Abend überhaupt möglich gemacht hatte.

Einige Fotos des Abends habe ich in Collagen zusammengefasst.
Bitte auch die Bildunterschriften beachten.
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30 Kommentare
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 15.12.2017 | 21:31  
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Marlies Bluhm aus Düsseldorf | 15.12.2017 | 21:56  
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Anja Schmitz aus Essen-Süd | 15.12.2017 | 23:27  
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Armin von Preetzmann aus Castrop-Rauxel | 15.12.2017 | 23:28  
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Peter Eisold aus Lünen | 15.12.2017 | 23:33  
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Dagmar Drexler aus Wesel | 15.12.2017 | 23:55  
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Karl-Heinz Hohmann aus Unna | 16.12.2017 | 00:13  
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Bruni Rentzing aus Düsseldorf | 16.12.2017 | 01:36  
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Marlies Bluhm aus Düsseldorf | 16.12.2017 | 07:11  
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ANA´ stasia Tell aus Essen-Ruhr | 16.12.2017 | 10:08  
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Jürgen Daum aus Duisburg | 16.12.2017 | 12:39  
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Renate Schuparra aus Duisburg | 16.12.2017 | 14:13  
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ANA´ stasia Tell aus Essen-Ruhr | 16.12.2017 | 16:10  
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Hanni Borzel aus Arnsberg | 16.12.2017 | 16:20  
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Henry Sten aus Emmerich am Rhein | 17.12.2017 | 01:01  
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Annegret Freiberger aus Menden (Sauerland) | 17.12.2017 | 09:52  
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Thomas Ruszkowski aus Essen-Werden | 19.12.2017 | 20:27  
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Renate Schuparra aus Duisburg | 20.12.2017 | 14:58  
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ANA´ stasia Tell aus Essen-Ruhr | 20.12.2017 | 21:54  
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Bernfried Obst aus Herne | 21.12.2017 | 09:53  
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Renate Schuparra aus Duisburg | 10.01.2018 | 18:21  
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Christa Haber aus Lünen | 10.01.2018 | 19:34  
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Renate Schuparra aus Duisburg | 11.01.2018 | 00:28  
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Christa Haber aus Lünen | 11.01.2018 | 08:49  
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