Sind wir noch ganz "dicht"?
Freiheit ist kein Aprilscherz!

Diesen Monat kann ich nicht ohne einen Kommentar verstreichen lassen. Dabei ist es mir wenig daran gelegen, zu diskutieren, wieviel kälter die letzten Wochen gewesen sind, im Vergleich zu anderen Zeiträumen, seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Dieser April hatte es in vielerlei Hinsicht "faustdick hinter den langen Ohren" ... weshalb mein Kommentar auch etwas länger ausfällt, als ursprünglich gedacht. 

Nehme ich zum Beispiel den Fall von Christoph Metzelder. Aus der Gegend quasi - weil Haltern nicht weit entfernt ist, unter anderem auch mal bei Schalke gewesen, irgendwie eigentlich ein Vorbild für Sport und Fairness - ...gewesen.

Christoph Metzelder - 10 Monate Bewährung

Am 19. August 2019 hat die Staatsanwaltschaft Hamburg gegen Christoph Metzelder ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Verbreitung von Kinderpornografie eingeleitet. Der Anfangsverdacht hat sich anscheinend nur ergeben, durch einen Hinweis der Bild-Zeitung. Das Amtsgericht Hamburg hat daraufhin einen Durchsuchungsbeschluss für seine Wohn- und Geschäftsräume erlassen und am 3. September 2019 vollstreckt. Der ehemalige Nationalspieler und Träger des Bundesverdienstkreuzes, Metzelder selbst, hat gegen die Nennung seines Namens in den Medien gleichwohl erfolgreich Rechtsmittel eingelegt. Auch gegen die öffentliche Behandlung seines Falles im Rechtsausschuss des nordrhein-westfälischen Landtages hat er sich teilweise erfolgreich wehren können. Ein Jahr später ungefähr, nach der Hausdurchsuchung, hat die Staatsanwaltschaft Düsseldorf das Hauptverfahren gegen Metzelder eröffnet: über den Kurznachrichtendienst WhatsApp soll der Ex-Fussballprofi insgesamt 27 kinderpornografische Inhalte versendet und auf seinem Handy 297 kinder- bzw. jugendpornografische Dateien besessenhaben. Gestern Abend hat die Tagesschau noch berichtet, dass mindestens eines dieser Videos eine extreme Form sexualisierter Gewalt gegen Minderjährige dargestellt haben soll.

Am 29. April 2021 hat eine einzige mündliche Verhandlung stattgefunden.

Laut Anklage durch die Staatsanwaltschaft hat Metzelder, im August 2019 insgesamt 27 Fotos und zwei Videodateien von schwerem sexuellen Missbrauch von unter zehnjährigen Mädchen "geteilt" und es hätten sich weitere 297 strafbare Dateien auf seinem Mobiltelefon befunden. Die Richterin hat schließlich nach einer Unterbrechung bekannt gegeben, dass man für ein Geständnis das Strafmaß auf zehn bis zwölf Monate Haft auf Bewährung verabredet hat. Metzelder legte den Informationen nach, anschließend ein schriftlich vorbereitetes Teilgeständnis ab und räumte dabei allerdings lediglich ein - was man ihm ohnehin beweisen kann, 18 Screenshots von frei zugänglichen Seiten im Internet mit kinder- und jugendpornografischen Bildern erzeugt und weitergeleitet zu haben. Noch am selben Tag ist er dann zu einer Haftstrafe von zehn Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Das Strafmaß finde ich nicht gerecht. 

Als Vater von sechs Kindern kann ich nicht genug essen, wie ich kotzen könnte, angesichts eines solchen Urteils. Ich kann mich dabei noch gut erinnern, wie mindestens das halbe "Fussball-Deutschland" aufgeschrien hat, als Ulli Hoeneß wegen Steuerhinterziehung zu einer Haftstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt worden ist. Wir wissen zwar alle, dass "unser Ulli" diese Strafe nicht komplett absitzen musste. Das Strafmaß ist aber interessant, finde ich. Offenbar ist "Vater Staat" weniger nachsichtig, wenn man "ihm" Geld unterschlagen hat, und weniger Steuern zahlt. Es scheint mir so, dass der Schutz von Kindern, in Sachen sexualisierter Gewalt, gegenüber beispielsweise "vor Langeweile oder sexuellem Triebstau wichsenden Prominenten" weniger wichtig scheint, als das Verschleiern von ökonomischen Erfolgen. Ich kann es mir nicht anderes erklären. 

Aus meiner Sicht haben diese Kinder, die der Träger des Bundesverdienstkreuzes Metzelder vielleicht nicht nur auf seinem Handy gehabt hat, lebenslänglich bekommen. Zweimal lebenslänglich sogar. Einmal würde es solche Filme nicht geben, sie würden schlicht nicht produziert, gäbe es dafür keinen Markt. Zum Anderen sind zehn Monate auf Bewährung, ohne Geldstrafe und weitere Auflagen, keine Strafe im Verhältnis zu den Qualen seiner Opfer. Dabei kann man gerne sagen, er hat die Filme nicht gemacht, die Kinder nicht selber angefasst - da bin ich aber der Auffassung, dafür nicht die sprichwörtliche Hand ins Feuer legen zu können, dass solche Menschen nicht, bei passender Gelegenheit auch diese rote Linie überschreiten würden. Die andere rote Linie haben sie schon passiert, die den meisten Menschen viel schwerer fällt, weil sie sexuell gesund sind: sich an Darstellungen sexueller Gewalt an Kindern zu vergnügen. Ich finde das abartig und krank. Ist meine persönliche Meinung und - gut, für solche sauberen Herren, dass ich kein Richter bin. Herr Metzelder und Co, würde ich mindestens noch eine Therapie "aufbrummen" und die Hälfte vom Privatvermögen einziehen für den Kinderschutz. Wenn als Teil der Strafe gesehen werden soll, dass "er" nun öffentlich quasi "geteilt" wird, sehe ich das nur als Ausgleich für das "Teilen" dieser Kinderschicksale... Aber an Kinder denken eben nicht immer alle Menschen zuerst. Das zeigt mein nächstes April-Aufreger-Thema.

Hier muss erst das Bundesverfassungsgericht klarstellen, dass die derzeit wirtschaftlich und politisch verantwortlichen Generationen, sich an den nachfolgenden Generationen ungerecht und schädlich verhalten. 

Das Klimaschutzgesetz ist verfassungswidrig

Das Bundesverfassungsgericht hat ein historisches Urteil vorgelegt:
Der Bund muss das Klimaschutzgesetz unverzüglich nachbessern. Die Freiheit der nächsten Generationen ist nicht weniger wichtig, als die Freiheit der jetzigen, ist der Tenor in dem Beschluss.

Als Familienmensch bin ich absolut begeistert.

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutzgesetz fordern mehrere Verbände die Regierung zum Handeln auf. Der Energieverband BDEW verlangte wichtige Entscheidungen noch vor der Bundestagswahl zu treffen. Die Deutsche Umwelthilfe forderte rasche Maßnahmen, darunter z.B. ein Tempolimit von 120 Stundenkilometern auf Autobahnen.

ABER: Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sieht kaum eine Möglichkeit zu Nachbesserungen bis zur Bundestagswahl.

"Da gibt's eine schmale Chance, das noch zu ermöglichen"

sagte er am Donnerstagabend im ZDF-"heutejournal". Altmaier ist offiziell also bereit, in der nächsten Woche auf die Parteien im Bundestag zuzugehen, gern auch mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) "zu reden". Gleichzeitig ist dem Unionspolitiker wichtig, das Thema aus dem Wahlkampf herauszuhalten. Vielleicht denkt er dabei an den kleinen Aachener Kanzlerkandidaten, der bisher in Sachen Klimaschutz noch kein Wort gesagt hat, wie Greenpeace in den sozialen Medien öffentlich kritisiert. Söder attestierte der Umweltverband, immerhin Umweltschutz schon zu thematisieren. 

Svenja Schulze, immerhin Umweltministerin, hat sich dazu gestern im Fernsehen mit breitem Grinsen gezeigt, ohne jedoch das Interview in den Tagesthemen mit zündenden Ideen zu bereichern. Parteipolemik hat sie stattdessen gebracht - gesprochen, wie eine zukünftige Ex-Ressortleiterin, finde ich. Im September sind die Bundestagswahlen... ich bin gespannt, wie viele Menschen sich für schwarz-grün, GroKo oder rot-grün entscheiden.

Vielleicht ist bis dahin aber die Pandemie immer noch das wichtige Thema, den Menschen den Blick für das Leben zu verstellen - und vorzugaukeln, "man müsse wieder zurück in die Normalität...". In meinen Ohren klingt das wie der "ganz normale Wahnsinn". Einen Weg immer wieder gehen zu wollen, der uns global an den Rand der Existenz geführt hat, mit Seuchen, Terrorismus, Armut, sexueller Unterdrückung einerseits - und den Superreichen auf der anderen Seite. 

Wenn wir in der Masse als Menschen endlich erkennen, dass wir nur eine Zukunft haben - auch für folgende Generationen - mit einem gleichzeitig sozialen UND ökologischen Frieden, wäre das ein anderes Ziel, als unsere Gesellschaft bisher verfolgt hat. Dann muss die nächste Erkenntnis sein, mit einem anderen Ziel als bis dato, auch den Weg zwingend ändern zu müssen. Eben daran ist unsere Gesellschaft aber immer gescheitert. Das kann ich belegen, nicht nur mit den o.a. Wetteraufzeichnungen, sondern auch mit dem ersten Nachfolger von Jesus Christus. Alle Leser sind noch vor Pfingsten dazu eingeladen, sich mit der Person Petrus auseinander zu setzen... Pfingsten kommentiere ich dann Kardinal Marx und seinen Verein, in Bezug auf Bundesverdienstkreuz, Kindesmissbrauch ... und Zukunftsthemen.

Und, weil das Fleisch oft nicht so stark ist, wie der Wille - und die Entscheidungen deswegen auch meistens falsch ausfallen, bin ich schon beim nächsten Thema. Auch kein Aprilscherz ist das Bundesgesetz zur Corona-Pandemie. 

Bundesgesetz zu Corona sagt schon eigentlich alles...

Föderalismus ist ein Instrument unserer Freiheit. Meines Erachtens auch der Freiheit der nächsten Generationen, um eine Wiederholung von Nazi-Deutschland zu verhindern. 

Es ist Dietrich Bonhoeffer gewesen, der gesagt haben soll, "Dummheit ist ein gefährlicherer Feind für das Gute, als das Böse...".

Bonhoeffer führt seinerzeit aus: 

Gegen die Dummheit sind wir wehrlos. Weder mit Protesten noch
mit Gewalt läßt sich hier etwas ausrichten; Gründe verfangen
nicht; Tatsachen, die dem eigenen Vorurteil widersprechen,
brauchen einfach nicht geglaubt zu werden – in solchen Fällen
wird der Dumme sogar kritisch, und wenn sie unausweichlich
sind, können sie einfach als nichtssagende Einzelfälle beiseite
geschoben werden. Dabei ist der Dumme im Unterschied zum
Bösen restlos mit sich selbst zufrieden, ja, er wird sogar gefährlich,
indem er leicht gereizt zum Angriff übergeht. Daher ist
dem Dummen gegenüber mehr Vorsicht geboten als gegenüber
dem Bösen. …

Wenn ich nur das im Hinterkopf habe, während ich darüber nachdenke, wie die Ministerpräsidenten er Länder im Wahlkampf-Modus befindlich, leichtfertig das föderale Prinzip unseres Bundesstaates in Gefahr gebracht haben, kann ich bereits überall in unserer Gesellschaft die ersten Dummen erkennen... 

Wenn ich dann weiterdenke, was in den letzten Tagen passiert ist, an gewaltbereiten Übergriffen gegen unsere Ordnungsbehörden, bei sogenannten "Meinungsbekundungen" auf den Straßen in Deutschland... sehe ich einzelne Böse, aber eine riesige und wachsende Zahl an Menschen, die nicht sehen wollen, wie Neuseeland und andere Staaten, die Pandemie unter Kontrolle bekommen haben. Dann sehe ich auch Menschen, die bereit sind, durch Dummheit unsere Freiheit, die sie nicht mehr wahrnehmen, zu zerstören. 

Mit diesem Satz will ich damit das nächste April-Thema in meinen Kommentar einbinden:

Querdenker werden vom Verfassungsschutz kontrolliert

Hoffentlich sind das nicht so Verfassungsschützer in der Art eines Herrn Maaßen, um nicht den Bock zum Gärtner zu machen.

Ich werde deshalb an diesem Thema dranbleiben, auch im Mai, weil ich Leuten wie z.B. Reitschuster und Ballweg zutraue, die massenhafte Des-Information nicht nur weiter zu betreiben, sondern auch noch ausnutzen zu wollen. Einen Fernseh-Arzt nehme ich medizinisch einfach nicht ernst genug, ob er von der Schwarzwaldklinik kommend, in der Fussgängerzone Rezepte für die versteckte Kamera verteilt, oder vom TATORT kommend, seinen Sermon unqualifiziert selbst darstellen möchte. Manche können weder singen noch schauspielern, haben nicht einmal Ahnung von gesellschaftlichen Problemen. Aber einzeln verpackte Pralinen aus der Gold-Alufolie wickeln, ... das geht.

Und dann ist da noch die neueste Nachricht von der Lufthansa...

Lufthansa hat dieses Jahr keine 9 Milliarden Euro bekommen

Die Lufthansa, die noch 2020 mehr als ihren Börsenwert vom Altmaier und Scholz "vergoldet" bekommen hat, ist wieder in den Schlagzeilen. Weil die "Bazooka gegen die Pandemie" Unternehmen stützen soll, die erstens in Deutschland Steuern zahlen, und zweitens die Arbeitsplätze erhalten... wurde im letzten Jahr der ein oder andere Groß-Aktionär finanziell doch deutlich entlastet. Seit gestern ist aber offiziell, was ich seit einem Jahr auf Lokalkompass schreibe: Der deutsche Kranich wird einmal mehr eine große Anzahl an Stellen abbauen. 

Deutschland hat im letzten Jahr die Chance gehabt, die Lufthansa zu kaufen, für vier Milliarden Euro. Stattdessen haben die Politiker, wie Altmaier (ich dämpfe die Erwartungen in Sachen Klimaschutz) und Scholz (hoffentlich fliegt mir wirecard nicht im Kanzlerwahlkampf um die Ohren) diese Chance vertan. Beide Politiker, die sich nicht mit Ruhm bekleckern, in Sachen Digitale Entwicklung von Deutschland, Schutz von Kultur und Mittelstand, werden dafür ihre Gründe haben. 

Ich bin nicht sicher, ob da das Bundesverfassungsgericht in Zukunft ebenso beachten könnte, wie teuer die ganzen Fehlentscheidungen der politischen Elite nicht nur in Sachen fehlender Klimaschutz sind... sondern auch in Sachen finanziellen Schäden... 

Jedenfalls hat Herr Scheuer quasi Geld verbrannt, mit der Fehlentscheidung in Sachen Maut. Herr Altmaier und Herr Scholz verbrennen andauernd Geld, z.B. bei der Lufthansa. Frau Schulze verbrennt Geld in Sachen fehlendem Klimaschutz... und ich fürchte, dass es mit den Grünen an der Macht beteiligt, nicht besser werden wird, sondern für die einzelnen Bürger und Bürgerinnen nur noch teurer. Womit ich beim nächsten Thema angekommen bin:

Deutschland sucht einen geeigneten Kanzlerkandidaten

Meinetwegen sucht Deutschland auch eine geeignete Kanzlerkandidatin. Es soll ja Menschen geben, die noch keinen männlichen Bundeskanzler erlebt haben, habe ich heute noch von meinen erwachsenen Kindern zu hören bekommen. 

Frau Baerbock hat aus eigener Sicht Kompetenzen für diesen "Job", weil sie zweimal "jahrelang zahnende Kinder erlebt hat". Immerhin hat die Spitzen-Kandidatin der Grüninnen noch kein Land ruiniert, oder zumindest in Schwierigkeiten gebracht, was einzelne Städte angeht. Wenn Frau da nachschauen möchte, was Grün so für einen Unterschied macht, ist wohl ein Blick über die Grenze nach Österreich erlaubt - in Sachen Einwanderung und Nachhaltigkeit , - oder ein Blick nach Stuttgart, wo im Ländle auch nicht alles grün ist, was so spriesst. 

Herr Laschet konnte sich gegen Herrn Söder durchsetzen, weil er als Unionsvorsitzender in diesem Jahr dazu noch quasi das Vorrecht nutzen konnte. Angesichts der Halbwertzeit der Vorsitzenden der beiden großen Parteien SPD und CDU, hätte das bei einer Bundestagswahl in 2022 vielleicht schon wieder anders ausgesehen. Kramp-Karrenbauer ist auch den wenigsten Menschen noch als ambitionierte Möchteauchgernekanzlerin im Gedächtnis... Inhaltlich mache ich mir bei dem kleinen Aachener große Sorgen. Als Rosenkohl könnte er aber in die Geschichte eingehen, der ähnlich dem originalen Kohl, mit vielen Worten wenig aussagen kann. Das hat "Laschi" auch während der laufenden Krise unserer Gesellschaft oft genug bewiesen. Ich meine damit aber nicht Corona, sondern das Fehlen glaubwürdiger und adäquater Politik. Und wie zum Beweis der söderschen Kritik an fehlender Innovation, zaubert der Aachener den Herrn Merz aus dem sprichwörtlichen Hut. Vielleicht, weil er damit in der eigenen Partei etwas mehr Ruhe sucht, vielleicht zum Fischen am rechten Rand der Gesellschaft, vielleicht um Wahlkampf leichter finanzieren zu können, ganz sicher aber nicht, um moderne Wege in die Zukunft zu suchen...

Und Scholz. Hätte ich beinahe vergessen. Seine Chancen sind gestiegen, seit Söder aus dem Rennen ist. Für Scholz sprechen zwei Dinge: er ist nicht Baerbock, er ist nicht Laschet. Genau hinschauen empfehle ich denen aber nicht, die ihn deshalb wählen wollen. Manchmal sieht man nichts, wenn man genau hinsieht, behaupten Magier in einem gestern ausgestrahlten Film... Scholz ist aber kein Magier. Wer genau hinschaut, sieht sein Versagen in Hamburg - und auch die wirecard-Geschichte.

Von Hamburg bin ich gedanklich schließlich am Ende von meinem April-Kommentar beim HSV angekommen. Der unabsteigbare Verein schafft einfach den Wiederaufstieg nicht, wie es scheint. Und Schalke. Die sind schon vor zwei Jahren abgestiegen, mit zeitlicher Verzögerung. 

Weil nicht nur in der Politik der sprichwörtliche Fisch zuerst am Kopf stinkt, tut er es eben auch in dem Bereich Fussball:

Schalke spielt nicht in der Superleague

Das könnte eine Schlagzeile sein, ebenso wie Darmstadt 98 und Eintracht Braunschweig schnell abgesagt haben.

Spieler, wie Manuel Neuer, Leon Goretzka, und all die anderen Lichtgestalten, die ihre Laufbahn der Knappenschmiede verdanken, weinen m.E. Krokodilstränen aus der herzlosen Ferne, einer Variante einer Sportart, die noch ein wenig mit Fussball zu tun hat. 

Asamoah nehme ich seine Tränen ab. Geweint hat er die spontan bei einem Interview vor wenigen Tagen live vor der Kamera. Das ihm angedichtete Zitat, "was er wohl mit demjenigen machen würde, der behauptet alles gegeben zu haben", halte ich für eine Lüge der sozialen Medien. 

Um den Kreis rund zu machen, frage ich mich gerade, was zumindest die bei Facebook kommentierenden Schalker denken, von "demjenigen, der sich an der Verletzung sexueller Selbstbestimmung von Kindern, amüsiert oder aufgegeilt hat"... 

Dann kommt mir noch eine Frage in den Sinn:
Warum mussten sogenannte Fans, jungen Spielern am Vereinsgelände gewaltbereit nachstellen, die einfach nur sportlichen Misserfolg in einem Resultat geerntet haben, der faktisch nachvollziehbar ist? Wenn man von einzelnen Fehlentscheidungen von Schiedsrichtern absehen möchte, ist das doch ein Rechenexempel. Das kann man doch nicht mit Gewalt am Auto regeln...

Lautstark distanziert sich nur Lukas Podolski von Christoph Metzelder in den Medien.
Schalker Fans habe ich in diesem Punkt noch kaum wahrnehmen können...
Metzelder ist abgestiegen, aus meiner Sicht.

Schalke spielt nächste Saison lediglich in einer anderen Liga.

Na und?

...

Autor:

Stephan Leifeld aus Schermbeck

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