Schüler setzen Zeichen für das Nichtrauchen

"Be smart, don't start": Unter diesem Motto haben die Gesamtschüler bei der Nichtraucheraktion Ballons in den Himmel steigen lassen.
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Schermbeck. Die Aktion hat Tradition an der Gesamtschule Schermbeck: Seit dem Jahr 2010 beteiligt sie sich an der Landesinitiative "Leben ohne Qualm" in Kooperation mit der Drogenberaatung Wesel. Bestandteil der Suchtprävention ist der Aktionstag mit dem Aufsteigenlassen der Luftballons. Am Mittwoch haben rund 240 Schüler der Klassen 6 und 7 bunte Zeichen für das Nichtrauchen in den Himmel gelassen.

Beratungslehrerin Ellen Oberkinkhaus zählte mit den Schülern den Countdowen herunter, damit die mit Helium gefüllten Ballons möglichst gleichzeitig aufstiegen. Die Volksbank Schermbeck hat die Gasbefüllung gesponsert. "Den Trend sehen wir auch", bestätigte die Pädagogin die Erfahrung, dass Jugendliche seltener zur Zigarette greifen. Mehr noch: Für viele Siebtklässler sei es "gar nicht mehr vorstellbar zu rauchen". Dennoch müsse die Schule beim Thema Sucht auf Änderungen und neue Schwerpunkte achten.

Abhängigkeit von Smartphone und PC als größeres Thema

So fänden manche Schüler das Shisha-Rauchen interessant und attraktiv. Zwar nicht aus eigener Erfahrung, sondern "vom Hörensagen", so Oberkinkhaus. Sie stellte fest: Auch das Rauchen einer Shisha-Pfeife sei "sehr schädlich für die Atemwege".
Zudem hätten die Bereiche Handy, Smartphone und Computer bei den Jugendlichen hohen Stellenwert. "Das ist das deutlich größere Thema als das Rauchen", erklärte Oberkinkhaus. Auf diese Entwicklungen gehe die Schule im Unterricht und den Suchtberatungsprojekten "auf jeden Fall" ein. Das seien Trends, die die Schule im Blick haben müsse.
Richtung Osten hat der Wind die Schülerballons getragen, Für die Ballons, die am weitesten fliegen und deren Finder sich bei der Drogenberatung Wesel melden, sind kleine Preise versprochen.

"Be smart, don't start": Unter diesem Motto haben die Gesamtschüler bei der Nichtraucheraktion Ballons in den Himmel steigen lassen.
Richtung Osten zogen die von den Schülern aufgelassenen Ballons. Für die, die am weitesten geflogen sind und gefunden werden, gibt es Preise.
Autor:

Andreas Rentel aus Schermbeck

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