GAGU Zwergenhilfe e.V
Eröffnung der Krankenstation in Sierra Leone

Das von der GAGU Zwergenhilfe e.V. entwickelte und zusammen mit dem Rotary Club Lippe-Issel finanzierte Projekt konnte am 6. Februar seinem Zweck übergeben werden.
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  • hochgeladen von Petra Zellhofer-Trausch

Endlich ist die Krankenstation GAGURO im westafrikanischen Sierra Leone, einem der ärmsten Länder dieser Welt, fertiggestellt.

Das von der GAGU Zwergenhilfe e.V. entwickelte und zusammen mit dem Rotary Club Lippe-Issel finanzierte Projekt konnte am 6. Februar seinem Zweck übergeben werden. Es ist eine kleine Klinik zur medizinischen Grundversorgung, die zusätzlich aber auch als Durchgangspraxis für lokale Notfälle dienen soll.

Auf einer Fläche von rund 180 Quadratmetern können in etwa zehn Patienten stationär aufgenommen werden. Schwerpunktmäßig ist die Klinik für die ärmeren Einwohner in einem Umkreis von rund 20 km gedacht. Da es in Sierra Leone keine Krankenversicherung gibt, soll ein kleiner Obulus von den Patienten für die Behandlung erbracht werden. Patienten, denen das nicht möglich ist, werden deshalb aber nicht von einer Behandlung ausgeschlossen. Ganz im Gegenteil, genau diese Menschen sollen vorrangig im GAGURO Hilfe finden.

Reise nach Sierra Leone

Im Januar reiste eine Gruppe von sechs Personen u.a. Gudrun Gerwien und Dieter Schmitt, Vorstand der GAGU Zwergenhilfe e.V. sowie Stephan Proff, derzeitiger Präsident des Rotary Club Lippe-Issel nach Sierra Leone, um gemeinsam die letzten Arbeiten zur Fertigstellung der Klinik zu erledigen. „Bei 35 Grad und ständigem Staub eine echte Herausforderung“, erklärt Stephan Proff. Schon zuvor
Bereits im Dezember vergangenen Jahres wurde ein 12 Meter langer Container von Deutschland aus auf eine fünfwöchige Schiffsreise in das westafrikanische Land vorausgeschickt.

Materialien, Mobiliar und Utensilien

Der Container war gefüllt mit diversen Materialien, Mobiliar und Utensilien, die für die Fertigstellung sowie die darauffolgende Inbetriebnahme der Klinik benötigt wurden. Es wurden beispielsweise Fliesen im Wert von rund 6.000 € transportiert, die zuvor durch die Obstkelterei van Nahmen aus Hamminkeln gespendet worden sind, ausrangierte Pflegebetten, die die Caritas Dorsten zur Verfügung stellte und mit neuen Matratzen der Firma Funke Medical, Raesfeld, bestückt wurden. Diese wurden ebenso gespendet wie Tische aus dem Landhotel Voshövel, Farben der Fa. Bülow und auch der Baumarkt Borgers aus Hamminkeln unterstützte mit notwendigen Materialien, deren Beschaffung in Sierra Leone nicht möglich gewesen wäre“, zählt Stephan Proff einige der großzügigen Spender stellvertretend für die vielfältige Unterstützung auf. Denn nur dank dieser Spenden, konnte die Klinik, neben dem finanziellen Engagement des Rotary Club Lippe-Issel, erfolgreich fertiggestellt werden.

Medizinische Grundversorgung

Die Klinik soll die medizinische Grundversorgung sichern und u.a. einen Schwerpunkt bei der Schwangerschaftsberatung und -begleitung setzen. Ebenso soll die Klinik Impfangebote gegen Typhus, Ebola sowie Malaria anbieten.
Die Einrichtung wird betreut von einem Arzt, einer Oberschwester und zwei Schwestern, die sich derzeit in der Ausbildung befinden. Die laufenden Kosten werden ebenfalls aus Spenden und der Förderung des Rotary Clubs gedeckt. „Das Projekt ist keine Kurzzeitmaßnahme, sondern ein auf Dauer angelegtes Hilfsprojekt“, betont Stephan Proff.

Bei der Besichtigung durch die Gesundheitsbehörde konnte das GAGURO bereits punkten als bestens ausgestattete Clinic auf Lunghi. Dass GAGURO das Vertrauen der einheimischen Bevölkerung gewinnt, dessen sind sich Stephan Proff, Gudrun Gerwien und Dieter Schmitt sicher.

Das von der GAGU Zwergenhilfe e.V. entwickelte und zusammen mit dem Rotary Club Lippe-Issel finanzierte Projekt konnte am 6. Februar seinem Zweck übergeben werden.
Die Klinik soll die medizinische Grundversorgung sichern und u.a. einen Schwerpunkt bei der Schwangerschaftsberatung und -begleitung setzen.
Autor:

Lokalkompass Wesel aus Wesel

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