Endlich Kunstrasen auf der Sportanlage "An der Rennbahn"?

Die Sportler, die die Anlage "An der Rennbahn" nutzen, würden sich über grünen Untergrund freuen. Foto: Archiv/lokalkompass.de
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Der Sportplatz "An der Rennbahn" ist in die Jahre gekommen und dringend sanierungsbedürftig - darüber sind sich Sportler, Politik und Verwaltung einig. In der Ratssitzung am Donnerstag, 27. April, steht die Entwicklung der Anlage auf der Tagesordnung. Die Verwaltung schlägt den Umbau des Sportplatzes in eine Leichtathletikanlage mit Kunstrasenspielfeld vor.

Bislang kicken die Fußballer des VfB Schwelm und der SHS Kickers auf Asche. Schon lange wünschen sie sich einen Kunstrasenplatz, der heute gängige Belag für den Fußballsport. Wenn es nach der Zeitplanung der Verwaltung geht, könnte der Wunsch im Sommer nächsten Jahres in Erfüllung gehen. Und auch die Leichtathlethen der TG Rote Erde, der Stadtsportverband, der "An der Rennbahn" Sportabzeichen abnimmt sowie die Schüler, die dort Schulsport betreiben, können sich freuen, denn auch sie profitieren von den Umbauplänen.
Die sehen die Errichtung eines Großspielfeldes in Kunststoffrasen vor, sechs Rundlaufbahnen in Kunststoff, acht Kurzstreckenlaufbahnen, ebenfalls in Kunststoff, ein DFB-Mini-Kicker-Spielfeld, eine Stabhochsprunganlage, eine Weit- und Dreisprunganlage sowie eine Hochsprunganlage. Zusätzlich soll ein Mehrzweckspielfeld in Kunststoff gebaut werden, das acht Weitsprungbahnen, eine Kugelstoßanlage mit vier Kugelstoßringen sowie ein Handball-, Volleyball- und Basketballspielfeld vorhält.
Ebenfalls in die Planung einbezogen wurde der Umbau des Umkleidegebäudes. Hier sollen vier Umkleiden mit Duschen, zwei Schiedsrichterkabinen sowie Schulungs- und Aufenthaltsräume für Vereine ermöglicht werden.
Der ursprüngliche Zeitplan sah die Fertigstellung der Sportanlage im Herbst dieses Jahres vor. Der kann aber nicht eingehalten werden. Da es sich um eine Bombardierungsfläche handelt, muss beim Umbau auf mögliche Kampfmittel im Boden geachtet werden. Zudem hat eine Untersuchung des Bodens ergeben, dass die Fläche mit einer Schlackeschicht versehen ist, die entfernt werden muss. Da im Winter kein Umbau möglich ist, soll dieser im Frühjahr 2018 starten und bis zum Sommer abgeschlossen sein. Die Kosten belaufen sich auf 2,25 Millionen Euro, nach Abzug von Fördergeldern durch das Land muss die Stadt Schwelm aktuell etwa 1,5 Millionen Euro für den Umbau aufbringen.

Autor:

Miriam Dabitsch aus Velbert

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