Aktionstage gegen häusliche Gewalt

Seit 2004 hat der Runde Tisch auf verschiedenste Weise auf das Thema Gewalt gegen Frauen hingewiesen und Betroffenen gleichzeitig Informationen geliefert; wo sie Hilfe finden können.
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  • Seit 2004 hat der Runde Tisch auf verschiedenste Weise auf das Thema Gewalt gegen Frauen hingewiesen und Betroffenen gleichzeitig Informationen geliefert; wo sie Hilfe finden können.
  • Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis
  • hochgeladen von Annette Schröder

Opfer zum Handeln ermutigen

„Sicherheit um jeden Preis.“ Mit dieser auf 2.000 Geldbörsen aufgedruckten Botschaft ächtet der Runde Tisch EN gegen häusliche Gewalt in diesem Jahr Schläge, Demütigungen und Kontrolle in den eigenen vier Wänden und durch den Partner zum "Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen" am Samstag, 25. November. Ab Donnerstag sind Mitglieder des Rundes Tisches mit Infoständen in Fußgängerzonen, auf Wochenmärkten und in Einkaufszentren präsent.

Seit mehr als zehn Jahren ist für die Initiatorinnen klar: Häusliche Gewalt darf weder Tabu-Thema noch Privatsache sein. Vielmehr brauchen die Opfer – meist Frauen und Kinder – Unterstützung. Wie dringend, das zeigt ein Blick auf die Polizeibilanz für 2016. In den Akten finden sich für den gesamten Ennepe-Ruhr-Kreis 406 Fälle häuslicher Gewalt, 207 Wegweisungen der Gewalttätigen aus Wohnungen und 252 Vermittlungen der Betroffenen an Beratungsstellen. „Es ist also weiterhin dringend notwendig, die Opfer körperlicher, psychischer und sexueller Gewalt über ihre Rechte zu informieren und sie zum Handeln zu ermutigen“, betont Petra Bedow, Geschäftsführerin des Rundes Tisches.

Warnsignale beachten

Der „Runde Tisch EN gegen Häusliche Gewalt“ ermutigt alle Betroffenen, sich an Beratungsstellen, an das Frauenhaus oder an die Polizei zu wenden. Zeugen häuslicher Gewalt sollten Warnsignale in jeglicher Form beachten und Unterstützung anbieten. Ansprechpartner sind beispielsweise das Frauenhaus.EN (02339/6292), die Frauenberatung.EN (02336/4759091, 02302/52596 und 02324/38093050), die Polizei (110), die Opferschutzbeauftragten der Polizei (02336/9166 2956 und 0234/909 4059) und der WEISSE RING (0151/55164777).

Die Aktionstage in der Region:

Donnerstag, 23. November, Ennepetal, 10 bis 13 Uhr, Voerder Straße/Marktplatz, Informationsstand mit Vertretern der Stadt und des Runden Tisches.

Freitag, 24. November, Schwelm, 10 bis 12 Uhr, Bürgerplatz (vor der Bäckerei Harry Kaiser), Informationsstand mit Vertretern der Stadt, des Kreises und des Runden Tisches.

Freitag, 1. Dezember, Gevelsberg, ab 18 Uhr, Mittelstraße 86-88, Mondscheincafé mit Kulturprogramm im Rahmen des Gevelsberger Mondscheinbummels. Am Samstag gibt es Aktionen gegen häusliche Gewalt.

Seit 2004 hat der Runde Tisch auf verschiedenste Weise auf das Thema Gewalt gegen Frauen hingewiesen und Betroffenen gleichzeitig Informationen geliefert; wo sie Hilfe finden können.
In diesem Jahr haben sich die Mitglieder des Rundes Tisches für das Motto „Sicherheit um jeden Preis" entschieden. Es findet sich auf den Geldbörsen; die anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen verteilt werden.

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