Baskets brechen Sonntagsbann mit Sieg in Stade

Sonntags lief es zuletzt nicht wirklich rund für die Schwelmer Baskets. Am 14. Spieltag musste sich die Mannschaft von Coach „Raffi“ Wilder mit einem Punkt in Wolfenbüttel geschlagen geben, vor zwei Wochen kassierte seine Truppe in Oldenburg eine Niederlage nach Verlängerung. Beim Tabellenschlusslicht VfL Stade nahm der Sonntagsfluch jetzt endlich ein Ende: Am 19. Spieltag (16. Februar 2014) setzten sich die Kreisstädter in einem äußerst unansehnlichen Spiel mit 68:55 durch.

Egal – A win is a win. „Ich fühle mich aber nicht wie ein Sieger“, sagt Wilder. „Wir haben ein richtig schlechtes Spiel auf einem ganz schwachen Niveau abgeliefert. Unsere Quoten sprechen eine ganz deutliche Sprache.“ Bester Schütze auf Seiten der Kreisstädter wurde US-Guard Brandon Hogg mit 14 Punkten, krankheitsbedingt gehörte Center Michael Agyapong nicht zum Schwelmer Aufgebot.

Nur ein einziges Mal riss es die rund 300 Zuschauer in der Sporthalle des Vincent-Lübeck-Gymnasiums beinahe von ihren Sitzen: Nach 1.07 gespielten Minuten netzten die Hausherren den ersten Korb der Begegnung ein und übernahmen für genau 35 Sekunden die Führung. Mit einem Dreier rückten die Gäste die Verhältnisse gerade und dominierten fortan die Partie – mal mehr, mal weniger. Das erste Viertel ging mit 25:13 jedenfalls eindeutig an die Baskets, die nach einem 15:0-Lauf zwischenzeitlich sogar mit 17 Punkten vorn lagen.

Der zweite Abschnitt lässt sich getrost abhaken. Dreieinhalb Minuten passierte bei den Kreisstädtern punktetechnisch gar nichts. Ein Fehlwurf jagte den nächsten, der Spielfluss war äußerst zäh und nicht schön anzusehen. Das einzig Positive: Stade wusste aus der Situation nicht wirklich Kapital zu schlagen, gewann das Viertel zwar mit 10:9, kam zur Halbzeit jedoch trotzdem nicht über einen Elf-Punkte-Rückstand hinaus (34:23 aus Baskets-Sicht).

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Kreisstädter binnen drei Minuten um acht Punkte, bauten ihren Vorsprung auf zwischenzeitlich 23 Punkte aus und unterhielten das Publikum zum wiederholten Mal mit einem Alley-Oop. 19:8 stand am Ende auf dem Scouting-Bogen. Den Schlussabschnitt holten sich die Gastgeber (24:15), die bis zur Sirene um jeden Ball kämpften und dem amtierenden ProB-Vizemeister das Leben bisweilen ganz schön schwer machten. Mit 68:55 fiel das Ergebnis wohl weniger deutlich aus als erwartet, schließlich lagen die Kreisstädter phasenweise auch mal mit 24 Punkten in Führung…

„Ich möchte das Spiel einfach als gewonnen abhaken und keinen meiner Spieler besonders hervorheben. Wir haben unser letztes Sonntagsspiel gewonnen und das, obwohl wir weniger getan haben als wir mussten. Kurz vor Beginn der Play-Offs hoffe ich, dass sich die Mannschaft noch um 100 Prozent steigern kann“, gibt Wilder zu Protokoll.

Im Schwelmer-Dress gingen auf Korb-Jagd:
Hogg (14/1), Engel (13), Schröter (12/1), Anastasov (12), Fiorentino (9), Kramer (6/2), Hicks (2), Haake, Mengering (dnp)

Die Teilnahme an den Play-Offs ist den Schwelmer Baskets bereits nicht mehr zu nehmen, bis zum Beginn der Post-Season Mitte März kämpft die Truppe um Kapitän Sebastian Schröter um einen Platz unter den ersten vier Teams, der das Heimspielrecht zumindest in der ersten Runde sichern würde. Im drittletzten Hauptrundenspiel treffen die Kreisstädter am Samstag, 22. Februar 2014, in der Sporthalle West auf Citybasket Recklinghausen. Sprungball: 19.30 Uhr.

Autor:

Marvin Eberle aus Schwelm

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