Baskets erkämpfen Sieg in Wolfenbüttel

Die Schwelmer Baskets können ihre Siegesserie fortsetzen. Nach einem katastrophalen dritten Viertel und tollem Kampf im letzten Spielabschnitt gelingt ein 79:64-Auswärtserfolg über die Herzöge aus Wolfenbüttel. Top-Scorer der Partie wurde Julius Coles mit 25 Punkten.

Der Tag begann für die Baskets gleich mit einer schlechten Nachricht. Andreas Kronhardt musste sich mit einer starken Grippe vom Spiel abmelden und konnte gar nicht erst mit nach Wolfenbüttel reisen. Nun waren die verbliebenen drei Center Sebastian Schröter, Dario Fiorentino und Michael Agyapong gegen die gute Centergarde um Frank Theis gefragt. Der neue US-Amerikaner der Baskets Aubrey Conerly, war spielberechtigt, konnte aber natürlich noch nicht wesentlich ins Spielgeschehen eingreifen.

Ins erste Viertel starteten die Baskets in Person von Julius Coles wieder furios. Gleich die ersten 5 Punkte gingen auf sein Konto. Dann kamen auch die Wolfenbütteler in die Partie und gingen mit 12:10 in Führung. Insbesondere aus der Distanz zeigte sich die Truppe von Trainer Benjamin Travnizek sehr treffsicher. So ging es mit 20:19 aus Sicht der Kreisstädter ins zweite Viertel. Das Spiel begann auf Augenhöhe, doch den Baskets gelang es durch gute Spielzüge und einen treffsicheren Lars Wendt, den ersten Vorsprung zu erarbeiten. Bis zur Halbzeit war es dann der wieder toll aufspielende Julius Coles, der den 44:38-Halbzeitstand herbeiführte.

Nach der Halbzeit schien das Team der Baskets wie ausgewechselt. Die Herzöge konnten den Vorsprung innerhalb der ersten Minuten ohne Mühe egalisieren. Teilweise haarsträubende Fehlpässe und Ballverluste auf Seiten der Baskets ermöglichten den Gastgebern ein leichtes Spiel. Auch eine Auszeit von „Raffi“ Wilder änderte zunächst nichts. Mit einem Vorsprung von einem Punkt (50:51) retteten sich die Baskets in die letzte Viertelpause. Das letzte Viertel begann gleich mit der Führung der Herzöge und die Lindenhalle zu Wolfenbüttel stand Kopf. Doch das Momentum wurde nicht genutzt und es gelang den Baskets gleich drei Distanzwürfe am Stück zu versenken. Zweimal durch DJ Hamilton und durch Sebastian Schröter. Nun waren die Kreisstädter wieder hellwach und brachten das Spiel sicher nach Hause. Am Ende stand mit 79:64 der dritte Sieg im dritten Spiel fest.

„Es war das erwartet schwere Spiel gegen Wolfenbüttel. Meine Mannschaft spielte in diesem Spiel nicht so souverän wie in den letzten Partien, was zum einen an der guten Spielweise der Wolfenbütteler lag, aber zum anderen auch an der eigenen Schwäche. Unnötige Ballverluste kamen reihenweise hinzu, was ich mir hauptsächlich nur dadurch erklären kann, dass wir zum ersten mal ein enges Spiel hatten. Ich bin sehr froh, dass wir auswärts ein über weite Strecken enges Spiel gewinnen konnten. Im letzten Viertel reichten uns ein paar gute Minuten um das Spiel letztendlich für uns zu entscheiden. Besonders hervorheben möchte ich zudem Michael Agyapong, der klasse gekämpft hat und super verteidigt hat“, so ein zufriedener Coach Raphael Wilder.

Für die Baskets spielten:
Coles 25/4, Hamilton 13/3, Schröter 11/1, Wendt 10/2, Fiorentino 8, Malinowski 8, Agyapong 4, Conerly, Asbach dnp, Mengering dnp

Die Schwelmer Baskets bedanken sich bei den mitgereisten Schlachtenbummlern für die tolle Unterstützung auch in der Ferne.

Am kommenden Wochenende kommt es erneut zu einem Derby-Knaller in der Sporthalle West. Der BSV Wulfen, meist mit vielen Fans anreisend, ist am Samstag um 19:30 Uhr der nächste Gegner. Der Vorverkauf für das Spiel hat bereits begonnen.

Autor:

Marvin Eberle aus Schwelm

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