Baskets zeigen Nerven und verlieren mit 71:81 in Baunach

Die Schwelmer Baskets mussten sich im zweiten Spiel der Halbfinalserie der Play-Offs in der 2. Basketball Bundesliga ProB (Karsamstag, 19. April 2014) Bike-Cafe Messingschlager Baunach mit 71:81 geschlagen geben. Top-Scorer auf Seiten der Kreisstädter wurde US-Boy David Hicks, der 17 Punkte (davon ein Dreier) einnetzte. Landsmann Brandon Hogg kam ebenfalls auf 17 Zähler, Center Dario Fiorentino holte 12 Rebounds.

Im ersten Viertel lief zunächst alles wie geschmiert: Kapitän Sebastian Schröter brachte sein Team bereits nach 20 Sekunden per Dreipunktwurf in Führung, 2:31 Minuten vor dem Ende des Abschnitts versenkte David Hicks einen Nahdistanzwurf zur zwischenzeitlichen Zehn-Punkte-Führung (19:9). Bis zur Viertelpause erhöhten die Kreisstädter gar auf 27:12. „Vielleicht war es am Anfang zu einfach. Mein Team ist förmlich in eine Lethargie verfallen. Das ist häufig so im Basketball: Wenn es zu Beginn zu einfach läuft, bricht die Mannschaft meist ein. Zudem wollte sich Baunach nochmal vor heimischem Publikum und der Bamberger Bundesliga-Mannschaft inklusive Trainer und Manager zeigen. Was man aber auch bemerken muss: Wir waren im ersten Viertel hellwach und haben sehr gut verteidigt“, so Schwelms Coach Raphael Wilder.

Der zweite Abschnitt bedeutete den Einbruch: Nach einem Dreier von Max Kramer (30:12) legten die Hausherren einen 8.0-Lauf aufs Parkett und hatten den Abstand binnen 90 Sekunden auf zehn Zähler verringert (30:20). Brandon Hogg konnte die Baunacher-Serie kurzzeitig mit einem Halbdistanzwurf stoppen, doch die Gastgeber antworteten prompt und verkürzten auf 32:25. Jetzt war es Dario Fiorentino, der für seine Mannschaft einnetzen konnte, doch Dimitry McDuffie machte kurzen Prozess mit den Baskets und traf binnen 30 Sekunden gleich zwei Dreier (34:31). David Hicks und Thorben Haake konnten den Abstand kurzzeitig auf 39:33 korrigieren, bevor der Tabellenachte der Südgruppe einen 9:0-Run startete und die Führung übernahm (39:41). Bis zum Halbzeitpfiff erspielten sich die Hausherren ein Fünf-Punkte-Polster (41:46). 34 Baunacher Punkten standen am Ende des Viertels magere 14 Schwelmer Zähler gegenüber. „Der Gegner hat super aggressiv gespielt und wollte die Partie mit aller Macht drehen, was ihm auch gelungen ist. Wir haben völlig die Linie verloren, meine Spieler verstrickten sich in Einzelaktionen, es gab unzählige Ballverluste. Wir haben uns einfach an die Wand spielen lassen und hatten Baunachs Marcos Knight nicht mehr unter Kontrolle. Die Spieler sind plötzlich von der besprochenen Taktik abgewichen und Dimitry McDuffie hat sich förmlich in einen Wurfrausch gespielt. Er hat am Ende fünf von sechs Dreiern getroffen“, sagt der Baskets-Coach.

Auch nach dem Seitenwechsel ging der muntere Punktereigen der Gastgeber weiter: Zwar gelang Mirko Anastasov der erste Treffer des dritten Viertels, doch schnell hatte Baunach weitere sechs Punkte auf der Habenseite (43:52). Felix Engel versenkte knapp sechs Minuten vor dem Ende des Abschnitts einen Nahdistanzwurf zum 45:52, den die Hausherren durch ein 6:0 jedoch schnell egalisierten (45:58). Plötzlich schien es, als sollte der Knoten bei den Schwelmer Baskets doch noch platzen. Es dauerte knapp mehr als eine Spielminute, bis Brandon Hogg und Sebastian Schröter – fast ausnahmslos von der Freiwurflinie – zehn Punkte aufgeholt hatten (55:58). Der Abschnitt endete nach einem Dreier von Felix Engel beim Stand von 58:61, das Viertel ging mit 17:15 an die Kreisstädter.

David Hicks brachte seine Farben 27 Sekunden nach Beginn des Schlussabschnitts auf 60:61 an Baunach heran, doch der Gegner gab das Zepter nicht mehr aus der Hand und setzte sich durch ein 7:0 auf 60:68 ab. „Das war die Vorentscheidung, wir hatten ab diesem Moment keine Mittel mehr, um zu gewinnen. Insofern geht die Niederlage in Ordnung“, merkt Wilder an. Zwischenzeitlich gelang es seiner Truppe, den Abstand auf sechs Punkte zu reduzieren (64:70), doch näher kamen die Kreisstädter bis zur Schlusssirene nicht mehr an Baunach heran. So mussten die Schwelmer Baskets den Abschnitt mit 13:20 an die Hausherren abgeben.

Sie verpassten den vorzeitigen Einzug ins Finale der ProB-Playoffs:
Hicks (17/1), Hogg (17), Engel (12/2), Schröter (10/2), Fiorentino (4), Anastasov (3), Haake (3/1), Kramer (3/1), Agyapong (2), Mengering

Der Reisebus zur Auswärtsfahrt nach Baunach wurde vom BMW-Autohaus Schneider aus Schwelm gesponsort. Die Schwelmer Baskets sagen Danke !

Zum Entscheidungsspiel um den Finaleinzug empfangen die Schwelmer Baskets Bike-Cafe Messingschlager Baunach am morgigen Ostermontag, 21. April 2014, erneut in der heimischen Sporthalle West. Sprungball ist um 18 Uhr, die Abendkasse öffnet um 16.45 Uhr. Der Ticketverkauf via Internet läuft bereits. Dauerkartenbesitzer können wie gewohnt per Code oder mit einer E-Mail an tickets@schwelmer-baskets.de ihre Plätze reservieren. Das Vorverkaufsrecht für Dauerkartenbesitzer endet um 17.30 Uhr.

Autor:

Marvin Eberle aus Schwelm

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