Irres Comeback ohne Happy End

Nach dem tollen Heimsieg am vergangenen Samstag gegen den Tabellenführer aus Hannover mussten die Schwelmer Baskets am späten Mittwochabend eine knappe 74:79-Niederlage beim Aufstiegsaspirant RASTA Vechta hinnehmen. Durch die Niederlage rutschen die Baskets zurück auf den sechsten Tabellenplatz. Top-Scorer bei der Baskets wurde Alexander Starr mit 19 Punkten.

Nach einem schleppenden Beginn beider Teams konnten sich Vechta durch gute Aktionen leicht absetzen. Doch die Baskets hielten dagegen. Jason Smith und Jason Holmes trafen ihre Würfe und konnten verkürzen. Durch einige Unachtsamkeiten ging es mit 13:18 aus Sicht der Baskets in die erste Viertelpause. Ins zweite Viertel starteten die Kreisstädter nahezu perfekt. Alexander Starr dunkte nach Alley Oop-Pass von Jason Holmes und die Baskets gingen nach 15 Minuten mit 31:24 in Führung und konnten sich leicht absetzen. Sofort nahm RASTA-Coach Pat Elzie eine Auszeit um den Schwelmer Lauf zu stoppen. Dies gelang leider sehr gut, denn bei den Gästen aus Schwelm riss nun der Faden komplett. In der Defense ließ man sich grausam überrennen und in der Offense hatte man wenig bis keine Ideen. Da halfen auch zwei Auszeiten von Coach "Raffi" Wilder nichts und nach einem 22:3-Lauf für Vechta ging es mit 46:34 in die Kabine.

Nach der Halbzeitpause wurde es leider noch schlimmer. Die RASTA´s netzten sofort nach der Pause zwei Distanzwürfe ein und zeigten unbedingten Siegeswillen, den die Leistungsträger der Schwelmer Baskets komplett vermissen ließen. Zwar kam man zu der ein oder anderen ansehnlichen Offensivaktion, aber dies war viel zu wenig um bei einem Team wie RASTA Vechta bestehen zu können. Allen voran Marcus Smallwood und Dirk Mädrich stellten die Baskets viel zu oft vor Probleme und konnten schalten und walten. So hieß es zwischenzeitlich 67:45 aus Sicht der Baskets. Coach Wilder hatte nun genug gesehen und wechselte alle sonstigen Leistungsträger aus. Auf dem Feld standen nun Michael Agypong, Jason Smith, Sven Schermeng, Max Kramer und Alexander Starr nun als Center fungierend. Die etatmäßigen Center der Baskets saßen nun auf der Bank und mussten das Geschehen von draußen betrachten. Was für den einen wie wie die totale Kapitulation aussah entpuppte sich als goldrichtige Idee. Die mitgereisten Fans der Schwelmer konnten nun eine einzigartige Aufholfjagd der Baskets sehen. Michael Agyapong kämpfte um jeden Rebound, Alex Starr und Jason Smith setzten die Offensivakzente und Max Kramer sowie Sven Schermeng brachten mit ihrer starken Defense den Gegner völlig durcheinander. Alle fünf Spieler kämpften was das Zeug hielt und kämpften sich Punkt für Punkt heran. Vechta gelang nun gar nichts mehr und nach 38 gespielten Minuten rieben sich sowohl Vechta als auch die Baskets-Fans die Augen, denn es hieß plötzlich nur noch 72:71 für die Gastgeber, die gleich wieder eine Auszeit nahmen. Diese änderte aber voerst nichts. Als Alex Starr nicht mehr konnte und Coach Wilder um eine Pause bat, kassierte man erneut vier schnelle Punkte. Mit der Hereinnahme von Starr kam man noch einmal auf 76:74 heran. Weiteres sollte aber nicht mehr gelingen weil man sich die Chance durch nicht geholte Rebounds und ein Offensivfoul selbst verbaute.

Trainer Wilder nach dem Spiel: "Nach dem fantastischen Samstagspiel hatte ich das Gefühl, dass die Mannschaft heute nicht bereit war über 40 Minuten den Kampf gegen Vechta anzunehmen. Ich bin sehr stolz, dass wir uns nicht haben abschlachten lassen sondern im Gegenteil den Gegner nach einer Wahnsinns-Aufholfjagd fast noch besiegt hätten. Letzlich lief drei Viertel des Spiels nicht viel zusammen und deshalb hätten wir den Sieg auch nicht verdient gehabt. Jetzt gilt unsere gesamte Konzentration dem Spiel am Samstag in Wolfenbüttel, dass wir unbedingt gewinnen wollen und müssen, so Trainer Wilder.

Für die Baskets spielten:
Starr (19), Smith (17/2), Holmes (10), Kramer (9/1), Speier (8), Agyapong (4), Malinowski (3), Dücker (2), Dohmen (2), Schermeng.

Am Samstag spielen die Baskets bereits um 17 Uhr gegen die Herzöge aus Wolfenbüttel, die man im Hinspiel mit 87:80 besiegen konnte. Adresse der Halle: Lindenhalle, Halberstädter Straße, 38300 Wolfenbüttel

Autor:

Marvin Eberle aus Schwelm

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