Vorsicht bei "Schockanrufen"

Anrufer geben an, dass Familienangehörige bei einem Unfall schwer verletzt wurden und fordern Bargeld

Die EN-Polizei warnt zur Vorsicht vor Schockanrufern, die zurzeit im Südkreis ihr Unwesen treiben und mit der Angst von Leuten Geld machen wollen.

Schwelm. Am Mittwoch, 9. April, zwischen 12.30 Uhr und 15.45 Uhr, erhielt ein älteres Ehepaar an der Schützenstraße einen Telefonanruf. Eine männliche Stimme gab an, Professor Wagner zu heißen. Der Mann teilte mit, dass ihre Tochter einen schweren Unfall hatte. Als die Geschädigten, die bereits in den Medien von diesem Trick gehört hatten, erwiderten, dass das nicht sein kann, beendete der Anrufer das Gespräch.
Ennepetal. Am Dienstag, 8. April, gegen 12.45 Uhr, erhielt eine in der Brunnenstraße wohnende 83-jährige Ennepetalerin einen Anruf. Eine männliche Person gab an, ein Professor der Uniklinik Köln zu sein. Im weiteren Gespräch eröffnete er der Seniorin, dass ihre Tochter bei einem Unfall schwer verletzt worden sei und dringend operiert werden müsse. Er forderte von der Geschädigten 16.000 Euro für angebliche Behandlungskosten, die von der Krankenkasse nicht bezahlt werden, bereitzuhalten. Die Geschädigte vertraute sich rechtzeitig bekannten Personen an, die sofort die Polizei verständigten.

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