Deutscher Kirchentag in Dortmund:
Schwerte wirbt um Privatquartiere

Hans-Georg Winkler, Erster Beigeordneter der Stadt Schwerte, warb liegend im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern der Kirchengemeinden um Privatquartiere für den Deutschen Evangelischen Kirchentag.
  • Hans-Georg Winkler, Erster Beigeordneter der Stadt Schwerte, warb liegend im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern der Kirchengemeinden um Privatquartiere für den Deutschen Evangelischen Kirchentag.
  • Foto: Stadt Schwerte
  • hochgeladen von Helmut Eckert

Der Deutsche Evangelische Kirchentag wirft seine Schatten voraus. Er findet vom 19. bis zum 23. Juni in Dortmund statt und soll auch Gäste nach Schwerte locken. Unter dem Motto "Noch Platz im Revier? Gastgeber*in gesucht" warb der Evangelische Kirchentag am Mittwoch auf dem Markt vor der St. Viktorkirche um Übernachtungsplätze in Schwerte.

100.000 Gäste werden zum 37. Kirchentag erwartet. Im Bereich zwischen Gelsenkirchen im Westen und Unna im Osten, zwischen Lünen im Norden und Hagen im Süden sucht Anna-Maria Erlinghäuser im Auftrag des Kirchentages 8000 Betten. "1000 Betten haben wir bereits gefunden", sagte sie am Mittwoch in Schwerte und setzt dabei auch auf die Bereitschaft der Menschen in Schwerte, Besucherinnen und Besuchern ein Quartier zu bieten.

"Schwerte ist eine gastfreundliche Stadt", erklärt Hans-Georg Winkler, Erster Beigeordneter der Stadt Schwerte, der die Werbekampagne mit seiner Anwesenheit unterstützte. "Wir nehmen gerne Gäste hier auf und haben das in Zusammenhang mit den Städtepartnerschaften schon mehrfach unter Beweis stellen können". Auch die Evangelischen Kirchengemeinden sind mit im Boot. "Wir wollen gute Gastgeber sein und den Besucherinnen und Besuchern die ganze Herzlichkeit einer Region präsentieren", erklärte Erich Reinke aus dem Jugendreferat des Kirchenkreises Iserlohn.

In Privatquartieren bringt der Kirchentag Menschen unter, die nicht mit Isomatte und Schlafsack in Klassenräumen übernachten können - vor allem Teilnehmende über 35 Jahren, Familien und Menschen mit Behinderungen. Alle Gäste sind dem Kirchentag mit Namen und Anschrift bekannt. Die Gäste reisen am 19. Juni an und bleiben bis zum 23. Juni. Für internationale Gäste werden schon zum 18. Juni Quartiere benötigt. Gebraucht wird nicht viel: ein Bett, ein Sofa oder eine Liege und ein kleines Frühstück am Morgen.

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