Schwerter forschten nach ihren Ahnen

Fred Murawski (vorne) vom Roland zu Dortmund digitalisierte wertvolle von Ahnenforschern mitgebrachte Original-Dokumente.
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  • Fred Murawski (vorne) vom Roland zu Dortmund digitalisierte wertvolle von Ahnenforschern mitgebrachte Original-Dokumente.
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Am Samstag und Sonntag, 5. und 6. November 2016 hatten die Schwerter Gelegenheit, unter fachkundiger Anleitung im Ruhrtalmuseum nach ihren Vorfahren zu suchen und erste Schritte in Richtung einer eigenen Ahnentafel zu machen.

Die „Genealogisch-heraldische Arbeitsgemeinschaft Roland zu Dortmund“ - eine über 50 Jahre schon existierende Ahnenforscher-Gemeinschaft - hatte zu den „Schwerter Familienforschertagen 2016“ eingeladen. Diesem Ruf folgte eine große Schar Interessierter, stöberte in Internet-Datenbanken nach den Ahnen, holte sich fachkundigen Rat von erfahreneren Forschern, blätterte durch ausgestellte familiengeschichtliche Literatur und informierte sich.

„Mit Hilfe spezieller Computerprogramme lassen sich erforschte Vorfahren erfassen und verwalten. Drucke von Stammbäumen und das Einbinden digitalisierter alter Familienfotos und Urkunden sind heute mit wenigen Mausklicks möglich!“, sagt Gerd Mausen, Vorsitzender des Roland. „Es gibt riesige Datenmengen über erforschte verstorbene Personen im Internet“, klärt sein Vereinskollege Georg Palmüller auf. „Wir zeigen auf, wie und wo man Daten über Vorfahren und Verwandte finden kann!“ Einige Mausklicks später erscheint auf seinem Laptop eine lange Liste mit Namen, mitsamt Geburts- und Heiratsdaten.

Internet und Co. machen es möglich: Nancy Myers vom Roland hat sich auf die Verfolgung der Lebenswege von vor langer Zeit nach Amerika ausgewanderten Deutschen spezialisiert. Mit Hilfe des Internets erscheinen plötzlich digitalisierte Dokumente aus den USA auf ihrem Bildschirm, die zwei neben ihr sitzende Ahnenforscher in wahre Freude versetzen. Die beiden möchten nämlich wissen, was aus ihrem ausgewanderten Verwandten in Amerika geworden ist und ob es drüben wohl noch lebende Cousinen und Cousins gibt.

Am Nachbartisch summt und surrt es! Dort ist viel Technik in Aktion! Ein Ahnenforscher hat seine alten familiengeschichtlichen Dokumente mitgebracht, die er gerne in PDF-Dateien digitalisieren lassen möchte. Fred Murawski vom Roland betreut die Technik: „Alte Dokumente und Familienfotos werden durch Digitalisierung gesichert“, sagt der ehemalige Programmierer. „Falls die wertvollen Originale mal durch widrige Umstände unwiederbringlich verlorengehen, können sie als PDF- oder JPG-Dateien überleben und für die Nachwelt erhalten bleiben!“, meint er und legt das nächste Stück alten Papiers vorsichtig auf die Stoffmatte des tischlampenartig aussehenden Scanners. Es surrt kurz, ein Lichtstrahl wandert hin und her und schon erscheint das Dokument auf dem Laptop-Bildschirm.

„Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden! Eine große Schar Interessierter ist gekommen und hat unser Angebot rund um die Ahnenforschung angenommen!“, freut sich Mausen. „Auch der verkaufsoffene Sonntag in Schwerte hat viele familiengeschichtlich interessierte Schwerter und Auswärtige die Suche nach den Ahnen mit einem Einkaufsbummel verbinden lassen!“

Nach zwei Tagen Programm packen die Mitglieder des Ahnenforschervereins Roland zu Dortmund am Sonntagabend ihre Computer, Ahnentafeln, Scanner und Literatur wieder ein, fahren wieder zurück nach Dortmund und hinterlassen in Schwerte neue Ahnenforscher, die nun - informiert und motiviert - fleißig an ihren Ahnengalerien basteln werden.

Infos zur Ahnenforscher-Gemeinschaft Roland zu Dortmund gibt es unter:
www.roland-zu-dortmund.de

Autor:

Georg Palmüller aus Kamen

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