Das Schwerter Rathaus teilt mit:
Berlin fördert Klimagarten in Schwerte mit drei Millionen Euro

An dieser Stelle soll einmal der neue  Klimagarten entstehen.
  • An dieser Stelle soll einmal der neue Klimagarten entstehen.
  • Foto: Stadt Schwerte / Ingo Rous
  • hochgeladen von Helmut Eckert

Ein Klimagarten in Wandhofen soll 2027 Teil der Internationalen Gartenausstellung in der Metropole Ruhr werden. Auf dem Weg dorthin hat die Stadt Schwerte schon einen Stern erhalten. Jetzt kam frohe Kunde vom heimischen Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek (SPD): “Für die Errichtung des Klimagartens in Wandhofen erhält die Stadt drei Mio. Euro vom Bund. Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags entschieden”.

Der Förderzugang ist nicht gleichbedeutend mit der sicheren Teilnahme an der IGA, gleichwohl aber ein ganz wesentlicher Schritt in diese Richtung. Das Geld aus Berlin könnte die Grundlage für die Vergabe eines weiteren Sterns durch den Beirat der IGA sein. „Wir freuen uns sehr, dass wir damit die Möglichkeit erhalten, einen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leisten zu können“, hebt Bürgermeister Dimitrios Axourgos hervor und würdigte das Engagement des Bundestagsabgeordneten.

Oliver Kaczmarek hatte sich für das Vorhaben stark gemacht und die Unterstützung für das Vorhaben eingeworben. „Ich bedanke mich bei der Stadtverwaltung Schwerte und Bürgermeister Dimitrios Axourgos für die erneut außerordentlich konstruktive Zusammenarbeit bei dem Förderantrag und bin stolz, dass mein Wahlkreis erneut von Sonderausschüttungen des Bundes profitieren konnte“, erläutert Kaczmarek.

In der Sitzung des Haushaltsausschusses wurden insgesamt 100 Mio. Euro für 150 Projekte ausgeschüttet, die einen aktiven Beitrag für den Klimaschutz und gegen den Klimawandel leisten. In Wandhofen will die Stadt von der Förderung des Bundes auf einer Fläche von rund 12.000 Quadratmetern u.a. artenreiche und klimaangepasste Bäume und Sträucher pflanzen und Blühstreifen anlegen. Darüber hinaus sollen hier nachhaltiges und klimaangepasstes Gärtnern (urban gardening) integriert und Ruhe- und Verweilmöglichkeiten für Besucher*innen geschaffen werden.

“Öffentliche Grünflächen, Parks und Gärten haben eine enorme Bedeutung für das Stadtklima”, erklärt der Abgeordnete Kaczmarek. Sie könnten für Abkühlung in Hitzezeiten sorgen, Niederschläge zwischenspeichern, die Luft reinigen und die Artenvielfalt erhalten. “Daher freue ich mich sehr, dass der Bund einen Großteil der Kosten für das Schwerter Klimaprojekt trägt.”

Autor:

Helmut Eckert aus Schwerte

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