EFI'S bitten um Unterschriften für die Essener Erklärung

Am 10. Mai 2012 fand im Glückauf-Kino in Essen-Rüttenscheid die Abschlußfachtagung des vom Land NRW geförderten Modellprogramms „Erfahrungswissen für Initiative“ (EFI) statt..

WAS MACHT EFI?
Die Projektförderung EFI-NRW II durch das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, umfasst ein Weiterbildungsangebot für Menschen in der nachberuflichen Phase.
Ziel ist es, Erfahrungswissen welches im Laufe des Lebens erworben wurde, für das bürgerschaftliche Engagement nutzbar zu machen.
Über den Förderzeitraum 2007 bis 2012 fördert das Ministerium das Projekt mit jährlich € 5.000,00.
Die Stadt Schwerte stelle den erforderlichen 50%igen Eigenanteil über einen personellen Einsatz und die Nutzung von Räumlichkeiten bereit.
Die GRUNDIDEE:
Innerhalb der älteren Generation vollzieht sich ein sozialer Wandel.
Neue Altengenerationen wachsen mit biographischen Erfahrungen, wie die der sozialen Bewegung der 60er und 70er Jahre heran und entwickeln andere Einstellungen und Erwartungen an die nachberufliche Lebensphase.
Viele Ältere verfügen über ein hohes Maß an Ressourcen und Kompetenzen aus ihrer Berufs- und/oder Familienphase.
Vor allen für die Nachkriegsgeneration, die sogenannten „jungen Alten“ ist der Ruhestand keine hinreichende Perspektive.
Die Ergebnisse des Freiwilligensurveys(Befragung) 2004 zeigten bereits, dass ältere Menschen ab 56 Jahren immer stärker öffentlich aktiv werden und sich freiwillig engagieren.
Die Nutzung des Erfahrungswissens der Älteren wird als eine wichtige Stütze für die Bewältigung des demographischen Wandels und für einen Perspektivenwechsel in den Kommunen gesehen.
DAS KONZEPT:
richtet sich an Ältere, die sich nicht /nur im traditionellen Ehrenamt engagieren, sondern ihre Kompetenzen flexibel einbringen, ihr Engagement selbst gestalten und als Multiplikatoren wirken wollen.
Im Gegensatz zum klassischen Ehrenamt bereitet die Qualifizierung zur Seniortrainerin oder Seniortrainer auf eine neue Verantwortungsrolle vor.
Als Grundsatz gilt die eigenständige Projektentwicklung, die in Kooperation mit Institutionen erfolgen kann.
Das Spektrum des Engagements reicht von Aktivitäten im sozialen Bereich bis zu innovativen Projektideen in Kultur und Politik.
WAS BEDEUTET DIES FÜR SCHWERTE?'
Beispielhafte Projekte, die zurzeit in Kooperation mit verschiedenen Schwerter Institutionen umgesetzt werden und das Gemeinwesen mit gestalten sind: u.a.
Internetcafe für Senioren
Kinder fordern uns heraus – Wie erziehen wir zeitgemäß?
Ein Angebot mit praktischen Erziehungsanregungen.
Großeltern sein – Lust und Frust –
Ein Angebot mit praktischen Anregungen zum Umgang mit Enkelkindern.
Interkulturelle Frauentreffen.
Vorbereitung auf das Arbeitsleben – ein Verhaltenstraining für Schülerinnen und Schüler von Abschlussklassen verschiedenen Schwerter Schulen.
Offener Kulturtreff Efi's stellen ihre Lieblingsthemen aus Literatur und Geschichte vor.
Nachbarschaftscafé für Menschen aus verschiedenen Nationen.
Gedächtnistraining.
WAS IST DIE ESSENER ERKLÄRUNG?
In der Essener Erklärung fordern die Verantwortlichen im Land Nordrhein Westfalen auf, in unseren Kommunen und Landkreisen dafür zu sorgen, dass Strukturen erhalten bleiben, die diese Engagements ermöglichen.
Bürgerschaftliches, freiwilliges und ehrenamtliches Engagement ist ohne eine hauptamtliche Struktur nicht möglich.
Unser Engagement soll jedoch ein gleichberechtigtes Engagement sein.
Zwischen hauptamtlichen und Freiwilligen darf es kein Unten und kein Oben geben.
Unter der Internetadresse htt:/www.forum-seniorenarbeit.de können sie die gesamte Essener Erklärung lesen und unterschreiben, damit das Erfolgskonzept EFI auch weiterhin Menschen ermöglicht, kreativ die soziale Struktur unserer Gesellschaft mitzugestalten und dafür zu sorgen, dass wir und die nachkommenden Generationen gerne in dieser Gesellschaft leben wollen.

Auf dem Foto sehen sie einige Efi Prokjektmitglieder: von rechts nach links:
BRIGITTE FRITZ (Vorbereitung aufs Arbeitsleben, Offener Kulturtreff),
URSULA KRÜGER (Offener Kulturtreff),
ANKE SKUPIN (Stadt Schwerte, Demographie und Stadtplanung, Leiterinm des Kompentzteams) und
IRMTRAUD RUDER (Nachbarschaftscafé).

Autor:

Gudrun Körber aus Schwerte

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