Ein Hund ... ist ein Hund ... ist ein Autofahrer!

Wenja (vorne) und Whoopie on Summer-Tour
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Hunde fahren kein Auto, dies werden wahrscheinlich viele von Euch denken, wenn Ihr mich und meine Schwester auf der Fahrt erlebt. Das gibt es nicht, das haben wir noch nie gesehen oder es wurde noch nie so gemacht ;-) Tja, es gibt immer Grübler und Zweifler und alle, die mehr wissen, was es gibt oder nicht gibt oder geben sollte. Also, Hunde, die Auto fahren, die gibt es nicht! Diejenigen, die das propagieren, haben aber noch nicht meine Schwester Whoopie und mich erlebt, wenn uns der Wind um die Lakritznasen weht und wir im Geschwindigkeitsrausch unsere Ohren fast um den Auspuff wickeln könnten. Ja, ich höre es schon wieder, Ohren von Hunden sind nicht so lang, dass sie um den Auspuff gewickelt werden könnten. Tja, wer das behauptet, der hat wahrscheinlich auch noch nie ein Pferd vor oder in einer Apotheke gesehen, oder? Also, wir fahren häufig im Ruhrgebiet unsere Hundefreundinnen und –Freunde besuchen, man nennt uns ja nicht ohne Grund die Ruhrdales; denn manchmal, wenn zu viel Stau auf der Autobahn ist, biegen wir einfach auf die Ruhr ab und erreichen unser Ziel bequem über die Wasserstraße. Herrlich mit dem Auto über die Ruhr zu schippern, die schöne Landschaft an sich vorbei ziehen zu sehen und mit den Pfoten hier und da ein wenig Wiesenschaumkraut von den Auen zu pflücken. Ich höre es schon wieder, wie die Zweifel in Euch hochblubbern, man kann nicht mit einem Auto über die Ruhr fahren, und schon gar nicht ein Hund. Ich vermute, dass Ihr dem kleinen Prinzen von Antoine de Saint Exupéry nur den Zylinder als mögliche Antwort entgegen geschmettert hättet. Elefant, Schlange? – Fehlanzeige, oder? Tja, das Herz sieht bei Zweiflern manchmal wenig.
Das einzige Problem bei unseren Wassertouren ist Frauchen. Sie liebt keine nassen Fahrzeuge, ich weiß nicht, ob dies bei ihr einen Grund hat, aber sie mag es überhaupt nicht, wenn wir dergestalt vom Weg abkommen. Whoopie und ich hingegen finden es wundervoll, denn der Motor macht anschließend immer so schöne Geräusche, wenn wir uns wieder auf festem Grund befinden und die Sitze quietschen wunderbar.
Am Ende unserer letzten Tour wollte ich den Wagen, damit Frauchen nichts von unserem Ausflug erfährt, wieder in der Garage abstellen. Ich weiß nicht, ob die Garage auf einmal kleiner geworden ist, ich vermute es aber, ansonsten wäre nicht zu erklären, warum die Schnauze des Wagens doch ein wenig an Länge verloren hat.
Aber, Whoopie und ich können es nicht gewesen sein; denn ein Hund, der in eine Garage einparkt, das gibt es doch NICHT, das hat es noch NIE gegeben. Eure Wenja, Euer Ruhrdale

Autor:

Bianca Dausend aus Schwerte

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