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Eine Situation, mit der sich  viele nicht anfreunden können: Leere Klassen wegen Unterrichtsausfalls.
  • Eine Situation, mit der sich viele nicht anfreunden können: Leere Klassen wegen Unterrichtsausfalls.
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  • hochgeladen von Alexander Nähle

Der Ruhr-Anzeiger beteiligt sich wieder an einer verlagsweiten Aktion: Das Thema heißt diesmal „Unterrichtsausfall. Wir wollen von Ihnen wissen: Wie ist die Situation an Schwerter Schulen? Sind Ihre Kinder betroffen? Oder gehen Sie selbst zur Schule und Sie kennen das Problem? Oder ist die Situationen bei Ihnen okay?
In den kommenden Wochen möchten wir Expertenmeinungen und natürlich Ihre veröffentlichen.
Ein Beispiel aus der Nachbarstadt: In Dortmund sollte eine komplette zweite Klasse sitzen bleiben, weil zu viel Unterricht ausgefallen ist. Massiver Unterrichtsausfall durch wiederholte Krankheitsphasen der Klassenlehrerin habe die Kinder von der ersten Klasse an begleitet, wie die Eltern schildern. Eine Kompensation habe nicht stattgefunden. Nachdem die Lehrerin schließlich dauerhaft ausfiel, sei erst nach Monaten eine feste Vertretung eingesetzt worden.
Es habe in diesem Zeitraum weniger als 50 Prozent Unterricht stattgefunden. Dieses Beispiel veranschaulicht ein bundesweites Problem: An vielen Schulen fällt der Unter-richt aufgrund verschiedener Gründe, wie Erkrankungen, Mutterschutz oder Pensionierungen längerfristig aus.
Nach Schätzungen des Landesrechnungshofs fallen rund fünf Prozent der Schulstunden in NRW aus. Die Leidtragenden sind die Schüler. Für kurzfristigen Unterrichtsausfall müssen die Schulen eigene Vertretungskonzepte erarbeiten. Nach der Mittelkürzung für den Vertretungsunterricht schließt NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) einen höheren Unterrichtsausfall auch künftig nicht aus. NRW hatte die „flexiblen Mittel“ für 2013 auf 25 Millionen Euro halbiert.
Mit dem Geld werden Vertretungskräfte für längerfristige Erkrankungen, Mutterschutz und Hausunterricht finanziert.
Verlässliche Zahlen, wie viel Unterrichtsstunden jährlich bundesweit ausfallen, gibt es nicht, da es keine einheitlichen Kriterien gibt, was als Unterrichtsausfall gewertet wird.

Autor:

Alexander Nähle aus Schwerte

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