Korfball: Selmer Hobbykorfballer sind WTB-Meister

Gegen KV Adler Rauxel hatte Selm keine Chance und kam nur selten zu guten Angriffen
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  • Gegen KV Adler Rauxel hatte Selm keine Chance und kam nur selten zu guten Angriffen
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SKV holt dritten Westfalen-Titel in Folge

Selm / Castrop-Rauxel - Am letzten Sonntag wurde der letzte Spieltag der WTB-Gauliga im Korfball ausgetragen. Selm fuhr mit knappen Vorsprung zu den entscheidenden Spielen. Am Ende sicherte sich der SKV zum dritten Mal in Folge den Meistertitel und bestreitet am 20. Mai das Finale um den Westpokal, den Deutschen Meister-Titel der Hobbykorfballer.

KV Adler siegt deutlich
Im ersten Spiel des Tages hieß der Selmer Gegner KV Adler Rauxel, die jedoch außerhalb der Wertung spielten. Dennoch wollte man gleich im ersten Spiel ein Zeichen setzen, doch es kam anders. Die Adler, die mit einigen Spielern der Seniorenmannschaften antraten und daher nicht um die Meisterschaft mitspielen konnten, nahmen von Beginn an das Zepter in die Hand. Selm fand vor allem in der ersten Halbzeit überhaupt nicht ins Spiel. Zur Pause lag Adler bereits mit 5:1 vorne. Die zweite Halbzeit war insgesamt ausgeglichener, aber beiden Mannschaften sollte nur noch ein Korb gelingen. Für die Meisterschaft hatte das Spiel jedoch keinen Wert.

Knappes Spiel gegen die Uni Essen
Auch im zweiten Spiel gegen die verhältnismäßig junge Mannschaft der Uni Essen tat sich der SKV schwer. Essen war sehr beweglich und konditionell stärker als die Freizeitkorfballer aus Selm. So entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem Selm nur leichte Vorteile hatte. Zur Halbzeit führte Selm mit 4:3. Nach der Pause glich Essen zunächst aus, aber durch zwei Weitwürfe von Torsten Ganglau und Rüdiger Dülfer kam Selm am Ende zum knappen aber verdienten Sieg.

Entscheidung gegen Schwerin
Im dritten Spiel ging es gegen den Schweriner KC. Schwerin lag zu diesem Zeitpunkt 2 Punkte hinter dem SKV und brauchte unbedingt einen Sieg, um noch ein finales Entscheidungsspiel um den Titel gegen Selm erzwingen zu können. Doch endlich zeigte Selm, warum man in den beiden letzten Jahren sowohl den WTB-Titel als auch den Westpokal gewinnen konnte. Die Mannschaft zeigte sich in allen Bereichen und auf allen Positionen hochkonzentriert und wollte den Titel sichern. Man hatte Schwerin von Beginn an unter Kontrolle. Vor allem die Verteidigung, die sich in den ersten beiden Spielen des Tages als Achillesferse präsentierte, fing die Angriffsbemühungen der Schweriner ein ums andere Mal erfolgreich ab. Zur Pause führte Selm durch Körbe von Heiko Kriwett, Jörg Mehlmann und Rüdiger Dülfer mit 3:1. Auch nach der Pause blieb der SKV spielbestimmend und erarbeitete sich viele Chancen. Doch es sollte einige Zeit dauern, bis Rüdiger Dülfer zum 4:1 erhöhte. Nun war der Widerstand von Schwerin gebrochen. Zum Ende erhöhte Dülfer noch zum 5:1 und war mit insgesamt 5 Körben an diesem Tag erfolgreichster Werfer auf Selmer Seite.

Westpokal-Finale am 20 Mai
Der Sieg gegen Schwerin bedeutete gleichzeitig, dass Selm den Titel erfolgreich verteidigen konnte und nach 2015 und 2016 nun im dritten Jahr in Folge WTB-Meister ist. Am 20. Mai fährt die Mannschaft nun zum Entscheidungsspiel um den deutschen Titel ins Rheinland. Der SKV hofft auch diesen Titel, der in den beiden letzten Jahren nach Selm ging, erfolgreich verteidigen zu können.

Mannschaft und Körbe
Rüdiger Dülfer (5), Klaus Ehrlich (1), Silvia Ganglau, Torsten Ganglau (1), Ina Hartwig (1), Heiko Kriwett (2), Jörg Mehlmann (2), Ingo Moerke, Andreas Persching (1), Nancy Schroer

Autor:

Michael Michalski aus Selm

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