Alpen, Sonsbeck und Xanten sind wie alle Kommunen des Kreises Mitglieder im Netzwerk ALTBAUNEU
Optimierte Heizungseinstellungen können große Einsparpotenziale bieten

Die Uhren wurden kürzlich auf Sommerzeit vorgestellt. „Zwar bringt die Umstellung auf die Sommerzeit einige Probleme mit sich, gleichzeitig ist sie aber auch ein hervorragender Merker, um an die Heizung zu denken.“, heißt es seitens der Gemeinde Sonsbeck.
  • Die Uhren wurden kürzlich auf Sommerzeit vorgestellt. „Zwar bringt die Umstellung auf die Sommerzeit einige Probleme mit sich, gleichzeitig ist sie aber auch ein hervorragender Merker, um an die Heizung zu denken.“, heißt es seitens der Gemeinde Sonsbeck.
  • Foto: Symbolfoto / Gemeinfreies Foto zur Verfügung gestellt von: Gemeinde Sonsbeck.
  • hochgeladen von Helena Pieper

In der Nacht zum Sonntag (28. März) wurden die Uhren von 2 auf 3 Uhr und somit auf Sommerzeit vorgestellt. Die Zeitumstellung bietet regelmäßig Gelegenheit die Heizungseinstellung anzupassen, um so Energie und Geld zu sparen. „Zwar bringt die Umstellung auf die Sommerzeit einige Probleme mit sich, gleichzeitig ist sie aber auch ein hervorragender Merker, um an die Heizung zu denken.“, sagt Christopher Tittmann von der Gemeinde Sonsbeck.

Durch Anpassen der Zeitschaltuhr auf Sommerzeit können Heiz- und Sparzeiten individuell festgelegt werden, so dass nur dann geheizt wird, wenn die Wärme im Haus wirklich benötigt wird. „Wenn Sie schon mal an der Heizung sind, prüfen Sie die Laufzeiten insgesamt“, rät Jens Harnack der Stadt Rheinberg, „oftmals können individuelle Wochenprogramme eingestellt werden. Und vielleicht kann die Anlage im Sommer auch ganz abgestellt werden.“

Praktisch ist es zum Beispiel, wenn bei Reglern mit Wochenprogrammen unterschiedliche Absenkzeiten für Arbeitstage und Wochenenden eingestellt sind. Neben den Laufzeiten können auch konkrete Temperaturen individuell vorgegeben werden.

Heizkörper regelmäßig entlüften

Zur besseren Wärmeabgabe sollten Heizkörper regelmäßig entlüftet werden, auch dafür kann die Umstellung der Heizungsanlage auf Sommerzeit ein Anlass sein. Letztendlich ist auch die Einstellung des Thermostates am Heizkörper für eine effiziente Wärmeverteilung entscheidend. Die Zahlen darauf stehen für die gewünschte Raumtemperatur: während die „3“ für etwa 20 Grad steht, entspricht die „5“ etwa 28 Grad. Wenn die Räume infolgedessen zu warm werden, wird oftmals gelüftet und dadurch überschüssige Wärme und Energie vergeudet.

Da Heizungsanlagen und Warmwasser für rund 85 Prozent des Energieverbrauches eines Gebäudes und den damit verbundenen Kosten verantwortlich sind, lauern hier erhebliche Einsparpotenziale. Deswegen spart eine individuell voreingestellte und an die eigenen Bedürfnisse angepasste Einstellung der Heizungsanlage Energie und letztendlich auch Geld.

Optimierungs-Tipps

Möglichkeiten und Tipps zur Heizungsoptimierung werden in der gleichnamigen Broschüre der Sanierungsinitiative ALTBAUNEU vorgestellt, die Interessierte online unter: https://www.alt-bau-neu.de/kreis-wesel/downloads.asp finden.

Unabhängig von der Zeitumstellung sollte jede Heizung regelmäßig professionell gewartet werden, um eine lange Lebensdauer und einen energieeffizienten Betrieb zu garantieren. Regionale Heizungsmonteure finden Interessierte unter www.alt-bau-neu.de/kreis-wesel im Bereich „Experten finden“.

Alpen, Rheinberg, Sonsbeck und Xanten sind wie alle anderen Kommunen des Kreises über den Kreis Wesel Mitglieder im landesweiten Netzwerk ALTBAUNEU, das durch die EnergieAgentur.NRW koordiniert und vom NRW-Wirtschaftsministerium unterstützt wird. Energieeffizienz und Wärmenutzung sind zentrale Themen des Netzwerkes, das neben der Sanierung von Altbauten auch umfassend über die Möglichkeiten der Heizungsoptimierung informiert.

Autor:

Lokalkompass Xanten aus Xanten

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