Nächtlicher Partykrach in Sonsbeck eskaliert: Polizei nimmt Veranstalter in Gewahrsam

Am Sonntag, 7. Oktober, wurde gegen 0:20 Uhr eine Funkstreife der Xantener Polizei zu einer Ruhestörung auf der Straße Löwensteg in Sonsbeck gerufen. Dort fand eine Gartenparty mit ca. 60 Gästen statt. Trotz einer Ermahnung, die Lautstärke durch laute Musik und Gegröle zu verringern, nahm diese nach wenigen Minuten wieder erheblich zu, so dass der Veranstalter der Party erneut, nun unter Androhung von Folgemaßnahmen bei Nichtbeachtung ermahnt wurde, für Ruhe zu sorgen.

Die POlizei berichtet: Gegen 1:30 Uhr gingen erneut Beschwerden über Ruhestörung an der gleichen Örtlichkeit bei der Polizei ein. Die gemachten Angaben bestätigten sich, es wurde durch die Polizei überlaute Musik sowie Gegröle der anwesenden Partygäste festgestellt. Der Veranstalter zeigte sich nicht kooperativ und teilte den eingesetzten Beamten mit, es sei nicht zu laut, die Polizei solle wieder wegfahren, um sich um wichtige Dinge kümmern.

Somit war ein Ende der fortgesetzten Ruhestörung nicht zu erwarten und der Veranstalter wurde durch die Polizei aufgefordert, die Party nun zu beenden. Nachdem die meisten Gäste nun nur zögerlich und erst nach Androhung von Ingewahrsamnahmen das Partygelände verließen, trafen sich erneut etwa 40 der Partygäste auf der Straße, beleidigten und bedrohten die Beamten mit Stöckern und setzten die Ruhestörung durch weiteres ständiges Herumschreien fort, so dass Unterstützungskräfte angefordert werden mussten.

Erst nach dem Eintreffen weiterer Unterstützungskräfte, der Ingewahrsamnahme von drei Störern sowie der Androhung des Einsatzes von Pfefferspray und Schlagstock, entfernten sich die Störer nach und nach von der Örtlichkeit, so dass die Anwohner ihre Nachtruhe weitestgehend ungestört wahrnehmen konnten.

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