Sonsbecker denken über eine Privatschule nach

Wollen die Schließung des Standortes Sonsbeck der Gesamtschule Xanten- Sonsbeck nicht so einfach akzeptieren, Elke Reichertz (Mitte ) und Gerd Reinders (CDU Gemeindeverband Sonsbeck). Deswegen hat sich Elke Reichertz an den Düsseldorfer Rechtsanwalt Janbernd Wolfering gewandt, unter dessen Beratung bereits viele Privatschulen- Projekte erfolgreich realisiert wurden.
  • Wollen die Schließung des Standortes Sonsbeck der Gesamtschule Xanten- Sonsbeck nicht so einfach akzeptieren, Elke Reichertz (Mitte ) und Gerd Reinders (CDU Gemeindeverband Sonsbeck). Deswegen hat sich Elke Reichertz an den Düsseldorfer Rechtsanwalt Janbernd Wolfering gewandt, unter dessen Beratung bereits viele Privatschulen- Projekte erfolgreich realisiert wurden.
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Rechtsanwalt Janbernd Wolfering: „Nur Vorteile“

Informationsveranstaltung im Gemeindesaal

2020 soll der Standort Sonsbeck der Gesamtschule Xanten- Sonsbeck den niedrigen Anmeldezahlen zum Opfer fallen. Elke Reichertz und ihr Mann Jörg, die selber einen Sohn im Grundschulalter haben, wollten sich nicht damit abfinden. „Wir wollen, dass Sonsbecker Kinder auch eine Sonsbecker Schule besuchen können“, begründet Elke Reichertz ihre daraufhin erfolgten Recherchen. Bei eben diesen Recherchen stieß sie auf das Modell Privatschule, welches unter der Anleitung und Beratung des Düsseldorfer Rechtsanwaltes Janbernd Wolfering bereits in vielen Gemeinden, unter anderem in Kranenburg und Issum- Sevelen erfolgreich realisiert wurde. Von da an war es nur noch ein kleiner Schritt, sich ebenfalls mit Wolfering in Verbindung zu setzen. Dieser klärte die interessierten Bürger der Gemeinde am Mittwoch, 10. Oktober im Rahmen einer Informationsveranstaltung über die Möglichkeiten einer Privatschule auf. „Ich werde Ihnen jetzt die Vorteile einer solchen „Bürgerschule“ erklären“, begann er seinen Vortrag. Nachteile sieht Wolfering keine. Die Gegebenheiten in Sonsbeck beschrieb er sogar als ideal, weil das größte Problem, nämlich ein entsprechendes Schulgebäude zu finden, hier schon mal wegfiele. Das Ganze werde über zwei gemeinnützige Vereine laufen. Der erste verwalte das Grundstück mit der Schule und ermögliche dem zweiten, dies durch einen Erbpachtvertrag in seinen Besitz zu nehmen. Fortan würden alle Kosten zum Betreiben der Schule bis zu 87 % durch das Land NRW bezuschusst. Der Rest würde durch den zu gründenden Förderverein getragen. Der Verein kann Lehrkräfte sogar im Beamtenstatus einstellen. Man könne aus finanziellen Gründen einzügig beginnen. Hierbei wären eine Schulleitung sowie gut 1,4 Lehrkräfte notwendig. Dies werde mit den Jahren aufgestockt und es wäre im Laufe der Zeit sogar eine gymnasiale Oberstufe denkbar. Seines Erachtens wäre das Projekt durchaus zum Schuljahr 2002/21 realisierbar. In diesem Falle müsste der Antrag spätestens Ende 2019 eingereicht werden. Zu den Voraussetzungen für die Einreichung gehören die Gründung der Vereine und die Erfüllung aller notwendigen Bedingungen.
„Die erfolgreichen Beispiele der erwähnten Gemeinden zeigen, dass es geht“, macht der Anwalt den Menschen Mut.
Spontan erklärten sich viele der rund 60 Anwesenden bereit, an der Gründung der Vereine mitzuwirken.
Wir bleiben am Ball.

Randolf Vastmans



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