eigene Gedichte
Wie ist eine Frau, und wie ein Mann?

Wie ist eine Frau, und wie ein Mann?
Zu ihr fällt mir viel ein
Und zu ihm (?) kaum – liegt vielleicht wohl daran
Dass ich selbst ein Mann bin?
Was hat diese Frage eigentlich für einen Sinn?!

Von der Frau wird gewünscht / erwartet oder gar gefordert
Was man beim Mann kaum einmal ordert.
Neben hübsch im Gesicht und freilich auch figürlich
Sollte sie modisch gekleidet sein und sich geben natürlich.

Im Beruf kompetent / überdurchschnittlich und in allem gewandt -
Das vom Mann auch zu fordern? Na, das ist aber allerhand!
Es langt, dass er Mann und von daher schon prädestiniert!
Selbst wenn er einen Vergleich verliert,
So ist er doch Mann,
Dass man ihn schon deshalb als Volltreffer werten kann.

Daheim erst, wo keiner es sieht oder gar zuschaut,
Sich für die Frau eine Menge aufbaut
An Dienstleistungen für Familie, Wohnung und (so vorhanden) den Garten.
Er kann es aushalten, bis sie fertig zu warten,
Frönt seinem Hobby, bastelt am Auto oder sonst wo, während dessen
Die Frau schnell noch bereitet das Essen.

Würde zu Beispiel ein Baby ein Jahr auf des Mannes Rücken man binden,
Könnte man weniger und mehr kurze Beratungen finden.
Würde ein Lächeln über Kinderbetreuung ungeteilter Beachtung weichen,
Wäre flugs eine Umbewertung bislang fraulicher Arbeiten zu erreichen.
Gleichberechtigung erfährt wohl erst dann eine Frau,
Wenn sie ebenso dumm für einen Beruf sein kann, wie ein Mann? Genau!

Doch sind wir mal ehrlich, es fühlt sich abgehoben doch nur dann ein Mann,
Solange man überall sehen kann.
Dass Frau ihn seinen „Vorrang“ leben lässt und ihn gar noch unterstützt.
Solange sich daran nichts ändert, es dann auch nichts nützt,
Wenn um Gleichberechtigung und Achtung man ringt
Während Frau praktisch das „hohe Lied“ auf die Männer singt,
Wenn die Würde der Frau darin besteht: „Würdest Du (bitte) einmal …!
Ist der Beigeschmack „gleicher Achtung / Beachtung“ äußerst schal

Sobald einmal alles „im Lot“, dann kann
Jede Frage zu Frau und Mann
Beantwortet werden so kurz wie ausführlich:
„Sie sollten beide einfach sein ganz natürlich.!
______________________________________

Dies schrieb ich bereits 2011.
Seitdem hat sich merklich viel zum Positiven geändert.
Doch grundsätzlich erscheint es mir nach wie vor akuell weit verbreitet.

Autor:

Uwe Zerbst (Gotha/Thüringen) aus Sprockhövel-Haßlinghausen

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