erlebenswertes Thüringen
Freude auch und gerade über aktuelle 100 Tage

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100 Tage Rot-Rot-Grüne (RRG) Thüringer Landesregierung, das ist (in meinen Augen) zumindest eine freudige Erwähnung wert!

Da hatte RRG und damit ein LINKER Ministerpräsident erstmals in Deutschland die Regierung übernommen, waren schon wieder Landtagswahlen.
Erneut sagten die Wählerstimmen, dass es mit RRG weiter gehen sollte.
Allein Querelen in Berlin kosteten der SPD und den GRÜNEN die Prozente, welche zur absoluten Mehrheit fehlten.

Der Trubel darüber, dass RRG sich auch als Minderheitsregierung der Verantwortung stellen wolle, war so echt politisch ekelhaft, dass meine Freude groß war, als erneut RRG die Geschicke des Landes schließlich in die Hand nehmen konnte.

War dieser politische Hickhack gegen erneut einen LINKEN Ministerpräsidenten nicht schon schlimm genug, kam RRG sofort in den Corona-Schlamassel.

Nun, nach 100 Tagen, blickt RRG auf eine insgesamt erfolgreiche Zeit zurück und gebührt ihr dafür gewiss Anerkennung!

Selbstverständlich hat nicht alles geklappt, war sicher auch vieles nicht so wie gewollt gelaufen. Auch gibt es gewiss berechtigte Vorwürfe, Ärger und brach liegende Themen.
Wenn man sich aber vor Augen führt, was eine Landespolitik alles beachten muss und man da selbst verantwortlich mitgestalten sollte – da dürfte so Mancher sich überschätzen und letztlich resümieren müssen, aus Sicht Dritter ebenfalls wesentliche Dinge gar nicht oder nicht richtig beachtet zu haben.

Nein, mag man Dies oder Jenes mit Recht bemängeln, es waren erfolgreiche 100 Tage, denen wünschenswert weitere solche folgen mögen!
Meine volle Hochachtung!

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Auch die Öffnung der Coronaeinschränkungen mit Übergang zum Appell an die Eigenverantwortung eines jeden Thüringers finde ich gut, erfüllt mich mit Freude, war einfach fällig!
Dass dies zu früh sei, liegt möglicherweise nicht an Corona sondern meines Erachtens höchstens daran, dass sich Menschen unverantwortlich benehmen und Mindestregeln dieser Coronazeit zu leichtfertig in den Wind schreiben, der Zeit in dieser Hinsicht nicht gewachsen sind.

Als Thüringens Ministerpräsident, Bodo Ramelow, diese Lockerung in Aussicht stellte, waren die Medien regelrecht bemüht, dieses Anliegen und ihn in Person fertig zu machen – wie konnte er (und dazu noch ein LINKER)!
Dass heute Thüringen als erstes Bundesland diese Öffnungen umgesetzt hat, wurde ganz selten angesprochen - aber auch nicht mehr so kritisiert.

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Gerne teile ich mit diesem Beitrag meine Freude mit, ergänzt durch „Wochenende“ und zumindest in Gotha „schönes Wetter“!

Autor:

Uwe Zerbst (Gotha/Thüringen) aus Sprockhövel-Haßlinghausen

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