Meine Gedanken
Missbrauch der „Corona-Pandemie“

Die Zahlen der Coronainfizierten Thüringens sind so gering, dass die gegenwärtige Heraufbeschwörung einer unmittelbar bevorstehenden zweiten Infektionswelle unglaublich erscheint.

Meines Erachtens wäre es richtig, die Normalität des Lebensalltags wieder zu gewährleisten, indem die Einschränkungen fallen gelassen werden.
Ganz im Gegenteil werden diese nämlich wie ein Schutzschild missbraucht, um einerseits nicht zugestehen zu müssen, z.B. Hygienevorschriften gar nicht erfüllen zu können (schon alleine, weil das die räumlichen Gegebenheiten so noch nie hergaben), während andererseits auch aus Angst vor der „Normalität“ (wie sie vergleichsweise vor der Corona-Pandemie bestand) aus dem Weg gegangen wird.

Sollen Schüler dem Lernablauf entfremdet werden, indem sie nur wochen- oder gar stundenweise in die Schule gehen dürfen? Home-Schulung ist sicher eine gute „Ersatzform“ aber doch nicht die erstrebenswerte Lernform, ganz davon abgesehen, dass nicht alle Schüler die technischen Voraussetzungen dafür haben.
Sollen Studenten auf der Strecke bleiben, weil für ihr Studium durch die Einschränkungen keine Voraussetzungen geschaffen werden können?
Soll der normale Alltag derart eingeschränkt bleiben, dass selbst der Handel und die Gastronomie gar keine Chance haben, durch ihre Arbeit wieder aus den Defiziten der letzten Monate heraus zu kommen?

Es ist nicht die Situation, eingeschränkt und unter Hinweis auf Schlimmstes schier erstarrt auf einen großen Zuschlag von „Corona“ zu warten! Damit werden nur zusätzliche Schäden, Unmut sowie gar Ignoranz und unsinnige Eigeninitiativen heraufbeschworen.
Durch die volle Normalität des Alltags werden alle produktiven wie sozialen Notwendigkeiten aktiviert und dem gesellschaftlichen Leben wieder die Luft zum Atmen gegeben - der aktive Blick in die Zukunft ermöglicht, den Menschen Vertrauen entgegen gebracht und ihr Mitmachen gesichert.

Allerdings muss dann auch jedem klar sein, dass neue Ausbrüche der Corona-Infektionen sofort zu entsprechenden Einschränkungen führen, dass dann nicht lange überlegt und abgewogen werden darf sondern sofort zu handeln ist!

Autor:

Uwe Zerbst (Gotha/Thüringen) aus Sprockhövel-Haßlinghausen

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