Kunst im Ort - Lärmschutzwand gestaltet
Sprockhövel ist bunt und in Bewegung

Die jetzt gestaltete Rückseite der Lärmschutzwand zum Schulhof hin.
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  • Die jetzt gestaltete Rückseite der Lärmschutzwand zum Schulhof hin.
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Viele Einheimische und Auswärtige freuen sich über die schön gestaltete Lärmschutzwand entlang der Bahntrasse, die den Schulhof von der neuen L70 N abgrenzt. Jetzt wurde auch die Rückseite dieser Lärmschutzwand künstlerisch gestaltet.

"Vor zwei Jahren erhielt ich den Gestaltungsauftrag vom Landesbetrieb Straßen NRW", sagte die Sprockhöveler Künstlerin Bettina Bülow-Boll im Januar auf Nachfrage zum STADTSPIEGEL. Vorausgegangen war eine Diskussion in den Arbeitskreisen, wie diese Lärmschutzwand gestaltet werden könnte. "Da habe ich damals unsere örtliche Künstlerin vorgeschlagen", sagte Erster Beigeordneter Volker Hoven und zeigte sich über das Ergebnis der Gestaltung hoch erfreut. "Diese Wandgestaltung soll positive Impulse auslösen, sowohl bei den langsam passierenden Spaziergängern, bei den Radfahrern als auch bei den später auf der neuen Straße vorbeifahrenden Autofahrern", erklärte die Künstlerin damals und ergänzte, "durch die Entfernung der dort vorher stehenden Bäume habe ich mich für etwas Organisches als Gestaltungselement entschieden und nicht für etwas rein Abstraktes".
Somit sieht man deutlich in der dargestellten "Flugstudie" auf den Wänden, dass sich Vögel auf und ab bewegen, die Bewegungen des Lebens mit unterschiedlichen Tempi, mit Auf- und Abwärtsbewegungen darstellend.
Jetzt hat der Landesbetrieb Straßen-NRW auch die zum Schulhof zeigende Rückseite dieser Lärmschutzwand gestalten lassen. Der Entwurf stammt auch hier von der Sprockhöveler Künstlerin Bettina Bülow-Boll. Die Formen der Gestaltung der Rückseite orientierten sich an dem Prinzip der ZEN-Gärten mit ihrer entspannenden Wirkung. Stress, Hektik und Anspannung sollen von einem abfallen.
Ausgeführt hat die Farbgestaltung ein professioneller Sprayer, der zwei Wochen lang die bisher tristen Wände besprühte. Die gelungene Gestaltung verbindet Beruhigendes und Lebendiges und soll den Schülerinnen und Schülern nicht einen Mauercharakter vermitteln sondern ein luftiges Gesamtbild und somit Schutz vom Straßenlärm der neuen Umgehungsstraße.

Autor:

Hans-Georg Höffken aus Hattingen

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