Radweg in Sprockhövel-Schee soll noch in 2013 gebaut werden – Tunnel folgt noch

„Der Radweg vom ehemaligen Bahnhof Schee bis zum Eisenbahntunnel Schee in Sprockhövel wird noch in 2012 ausgebaut werden“, erwartet Michael Lunemann, Mitglied der Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr (RVR). Dessen Planungsausschuss hatte am Aschermittwoch die 75 %-ige Förderung des Ausbaus mit Gesamtkosten von 496.000 € dem Lande empfohlen. In aller Regel werden diese Maßnahmen des kommunalen Sonderradwegebaus dann vom Ministerium unverändert übernommen. „Am Freitag hat zudem der zuständige Betriebsausschuss in einer Sitzung in Mülheim an der Ruhr die Realisierung des Projekts noch in 2013 beschlossen“, wie das Hattinger Kreistagsmitglied als RVR-Ausschussmitglied zu berichten weiß.

„Der Bau des Radwegs in Schee ist ein wichtiger Lückenschluss, um in ein paar Jahren aus dem Bergischen Land bis zum Ruhrtalradweg fahren zu können. Hier wird quasi das rheinische und das westfälische Radwegenetz zusammengeschlossen“, erläutert Michael Lunemann. Allerdings wird die durchgängige Befahrbarkeit noch 1-2 weitere Jahre auf sich warten lassen. Aufgrund von Fledermäusen in den Tunneln, darf auch in dem Tunnel, der später den Radweg aufnimmt, nur wenige Wochen im Jahr gearbeitet werden. Die Feldermäuse sollen möglichst wenig gestört werden. Zeitgleich zu den Maßnahmen auf Sprockhöveler Seite durch den RVR-Eigenbetrieb „Ruhr Grün“ richtet die Stadt Wuppertal auf ihrer Seite (Vohwinkel) das Radwegenetz her.

Aus der Bevölkerung waren Michael Lunemann Klagen über einen Parkplatzmangel angetragen worden: „Der ehemalige Bahnhof Schee ist inzwischen Privatbesitz, so dass kein Zugriff mehr auf die Plätze dort besteht. Viele Radausflügler fahren jedoch Schee an. Die RVR-Verwaltung sieht derzeit keine geeigneten Grundstücke fürs Parken. Zudem geht sie davon aus, dass der Parkdruck wieder abnimmt, sobald der Tunnel befahrbar ist. Dann können Radausflügler aus dem Bergischen Land Schee und das Ruhrtal direkt anfahren. Die Situation muss beobachtet werden, wenn der Tunnel einmal fertig ist“, schließt Lunemann.

Zum RVR gehört der Eigenbetrieb „RVR Ruhr Grün“, der für den Bau des regionalen Radwegenetzes verantwortlich ist. Die Verbandsversammlung des RVR („Ruhrparlament“) berät bei der Aufstellung landesweiter Programme, zum Beispiel im Straßenbau, für den Bereich der Metropole Ruhr mit.
Details zum Streckenbau sin der RVR-Drucksache Nr. 12/0754 zu entnehmen.

Autor:

Dirk Schmidt aus Bochum

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