Weihnachten allein

ie Mutter am Heiligabend

Sie saß wartend am Fenster, verloren und alt,

die Wolldecke zu dünn und ihr war so kalt.

Die Heizung war kühl und längst abgedreht.

Ein Blick auf die Uhr, sie sah, es war spät.

Wie lange sie dasaß, sie wusste es nicht,

die Kerze gab ihr das einzige Licht.

Dann stand sie auf, der Schmerz in ihr fraß,

das Wasser war schal, doch sie leerte ihr Glas.

Sie dachte an früher, als die Kinder noch kamen,

auf dem Wege ins Bett sprach sie leis ihre Namen.

Sie hatten es wieder und wieder versprochen,

sie hatten ihr Wort immer wieder gebrochen.

Das Ehrenwort, ihnen war es nichts wert,

das Weinen der Mutter verklang ungehört.

Sie wusste es nun, es würde geschehen,

ihre Kinder und sie würden sich niemals mehr sehen.

Autor:

Annette Mjartan aus Sprockhövel

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