Stadtmarketing, Stadtkulturring und Stadtsportverband Sprockhövel laden ein
Neujahrsempfang am neuen Ort

Rund 200 Gäste waren der Einladung gefolgt. Foto: Pielorz
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Stadtmarketing, Stadtsportverband und Stadtkulturring der Stadt Sprockhövel veranstalteten auch 2019 den klassischen Neujahrsempfang - erstmalig am neuen Ort im IG Metall Bildungszentrum. Rund 200 geladene Gäste, unter ihnen viele Ehrenamtliche, lauschten der Diskussion um Moderator Till Schaefer über Sport und Tourismus als Wirtschaftsfaktor für Sprockhövel.
Zum Einstieg wurden zwei kleine Filme über die Facetten der Stadt gezeigt mit dem Hinweis auf den 50. Geburtstag im kommenden Jahr. Wer dazu Ideen hat und/oder sich engagieren möchte, ist herzlich zum nächsten Planungstermin eingeladen am Donnerstag, 21. Februar, 19 Uhr, im Rathaus der Stadt Sprockhövel (Sitzungssaal).

Doch nicht nur im Hinblick auf das Stadtjubiläum, zu dem 25.000 Einwohner gerne einladen, freut man sich auf Gäste. Jürgen Köder, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr GmbH erklärt: „Die Übernachtungszahlen sind kreisweit um 3,8 Prozent gestiegen. Doch bedeutender als Zahlen ist die Frage, was man eigentlich dem Tagestouristen bieten kann, um seine Verweildauer zu erhöhen.“ Einig ist sich das Podium darin, dass Sprockhövel gute Ansätze bietet: im Sportbereich besticht die Glückauf-Trasse, aber auch das Freibad und die zahlreichen Sportveranstaltungen von Schulen und Vereinen. Das gut ausgebaute Reitwegenetz führt dazu, dass es sogar Anfragen gibt, bei Kuren in Nachbarstädten das eigene Pferd mitbringen und unterstellen zu können. Kultur und Geschichte werden durch den Blick auf den Bergbau ebenso bedient wie durch Frauen der Stadtgeschichte wie Mathilde Franziska Anneke oder Henriette Davidis. Gastronomie und viele Veranstaltungen in den Stadtteilen tun ihr Übriges. Kritik wurde allerdings auch an fehlender Kommunikation und Vernetzung laut - beispielsweise liegen manche Termine zeitgleich. Geworben wurde zum einen für einen Einsatz von mehr Ehrenamtlern, damit die Arbeit nicht nur auf wenigen Schultern ruhe. Zum anderen wünschte man sich eine bessere Vermarktung von Sprockhövels Angeboten etwa im Hinblick auf Schulen. Warum, so fragte Moderator Till Schaefer, selbst Lehrer an einem Bochumer Gymnasium, müssen Ausflüge oder Klassenfahrten immer in weitere Regionen führen und können nicht in der Nähe bleiben? „Geben Sie mir eine halbe Stunde, dann habe ich ein Programm für fünf Tage hier vor Ort erstellt.“ Er selbst, so der Triathlet, habe gerade bei seinen sportlichen Aktivitäten immer öfter das Gefühl, er sei hier im Urlaub.
Wünsche für die Zukunft gab es auch: darunter waren ein Kletterwald, ein Stellplatz für Wohnmobile, Angebote zum pädagogischen Reiten. Anregungen wurden dazu auch im Publikum gesammelt. Nach der Diskussion gab es Gelegenheit, seine Ideen aufzuschreiben. Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, Christoph Terkuhlen, brachte es dann auf den Punkt: „Jetzt müssen wir ins Tun kommen.“
Bürgermeister Ulli Winkelmann ergänzte das Thema der Gäste um einen weiteren Aspekt: „Ich hatte das Glück, durch meine sportlichen Erfolge viel von der Welt sehen zu können. Für mich bedeutet Tourismus nicht nur zahlende Gäste, sondern ich denke dabei auch grundsätzlich an Menschlichkeit und Freundlichkeit gegenüber denjenigen, die fremd an einem Ort sind und diesen kennenlernen möchten oder müssen.“

Autor:

Dr. Anja Pielorz aus Hattingen

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