Leben auf dem Mars
Realschüler präsentieren Ergebnisse der Kunstaktion "RaumTraum"

Um das Leben auf einem fremden Planeten geht es im Kunstprojekt "RaumTraum" der Musik- und Kunstschule Velbert zusammen mit der Realschule Kastanienallee. Manches wurde im Unterricht vorbereitet, anderes vor Ort erarbeitet, wie bei Mia (v.l.), Natascha, Anais und Veronika.
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  • Um das Leben auf einem fremden Planeten geht es im Kunstprojekt "RaumTraum" der Musik- und Kunstschule Velbert zusammen mit der Realschule Kastanienallee. Manches wurde im Unterricht vorbereitet, anderes vor Ort erarbeitet, wie bei Mia (v.l.), Natascha, Anais und Veronika.
  • hochgeladen von Annette Schröder

"Das ist keine normale Ausstellung hier bei uns, sondern eine ganze Aktionswoche", erklärt Dieter Sander-Manzek, Leiter der Musik- und Kunstschule in Velbert, in der diese Woche Schüler aller Klassen der Realschule Kastanienallee an ihren Projekten arbeiten.

Während im Obergeschoss ein Hörspiel aufgenommen wird, das unter anderem zur Eröffnung der Ausstellung der Kunstaktion "RaumTraum" am morgigen Donnerstag, 7. Februar, vorgespielt wird, sind in anderen Räumen noch Schüler damit beschäftigt, Bilder zu malen oder die Präsentation von bereits im Unterricht gefertigten Schauobjekten vorzubereiten.
"Wir lassen die Schüler gerne möglichst viel selbst machen", sagt Ulrike Reinelt, Kunstlehrerin an der Realschule Kastanienallee. Dazu gehört die Moderation der Ausstellungseröffnung, aber natürlich auch, dass das Hörspiel von den Schülern selbst entwickelt und geschrieben sowie selbst aufgenommen wird. "Für die geplanten fünf Minuten Länge des Hörspiels ist das sehr arbeitsintensiv", sagt Reinelt. Jüngere Schüler hätten andere Texte geschrieben, einige Fünftklässler etwa hätten Gedichte geschrieben und Raumschiffe gebastelt.
Ganz genau: Raumschiffe. Denn in dem Kunstprojekt haben sich die Realschüler auf unterschiedlichste Art und Weise damit auseinandergesetzt, wie ein Leben auf einem fremden Planeten aussehen könnte. "Was passiert, wenn wir eine Station auf dem Mars hätten? Wie kommen wir da hin? Wie könnte man dort wohnen? Das sind einige Fragen, mit denen sich die Schüler beschäftigt haben", erklärt Dieter Sander-Manzek.
Dazu wurden Objekte, Gemälde und Konzepte erarbeitet. Und das nicht nur im Kunstunterricht der Realschule Kastanienallee. Die Fächer Deutsch, Mathematik und Physik sind ebenfalls an dem Projekt beteiligt. Aber egal, welches Schulfach oder welche Klasse: Es geht darum, dass die Schüler Kunst und Kultur selbst gestalten, erleben und umsetzen können. "Der Titel ,TraumRaum' bedeutet auch, dass man sich selbst mitnehmen kann", erklärt Ulrike Reinelt. "Man darf sich selbst anders sehen, weil man ja auf dem Mars ist, und von außen betrachten. Dabei kann sich Kreativität ganz anders entfalten."
So ist die Präsentation der Ergebnisse der Projektarbeit auch keine reine Ausstellung zum daran Vorbeigehen. Hier lohnt es sich genauer hinzuschauen. Denn es gibt auch kleine Aufgabenstellungen für die Besucher, Rätsel zu lösen und Beziehungen zwischen den Objekten zu entschlüsseln. Startpunkt ist deshalb in der Aula der Musik- und Kunstschule. "Hier gibt es Hinweise zu den Aufgaben", erklärt Sander-Manzek. Die Ausstellung finden die Besucher in verschiedenen Räumen und sogar draußen im Hof. "Es geht darum, dass man hier auf Dinge stoßen kann, die man sonst nicht erfahren hätte", so der Leiter der Musik- und Kunstschule.
Wer möchte, kann sich zum Abschluss dann noch im "Marscafé" an außerirdischen Geschmackserlebnissen erfreuen, zum Beispiel bei einem "Mars-Cocktail".  

 Die Ergebnisse des Kunstaktion "RaumTraum" werden ab Donnerstag, 7. Februar, 17 Uhr, bei der Musik- und Kunstschule, Kaiserstraße 12, der Öffentlichkeit vorgestellt. Start ist in der Aula im Obergeschoss.
 Kunstaktion und Ausstellung sind eine Kooperation von Musik- und Kunstschule und der Realschule Kastanienallee.
 Im "Marscafé" können sich die Besucher an "außerirdischen" Geschmackserlebnissen erfreuen. info

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