Rettung aus der Luft
ADAC mithilfe Luftrettungsmittel 6233 Mal in NRW im Einsatz

„Christoph 8“ aus Lünen war im vergangenen Jahr mit rund 1202 Einsätzen im Einsatz. Archiv-Foto: Magalski
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  • „Christoph 8“ aus Lünen war im vergangenen Jahr mit rund 1202 Einsätzen im Einsatz. Archiv-Foto: Magalski
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Die Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber der gemeinnützigen ADAC Luftrettung flogen 2018 zu 6233 Einsätzen in Nordrhein-Westfalen (2017: 6425).

Nordrhein-Westfalen. Von den sechs direkt in NRW stationierten Hubschraubern war der in Würselen bei Aachen stationierte „Christoph Europa 1“ mit 1883 Einsätzen (2017: 1971) erneut am häufigsten unterwegs. Es folgten „Christoph 25“ aus Siegen mit 1376 Einsätzen (2017: 1121), „Christoph Europa 2“ aus Rheine mit 1226 Einsätzen (2017: 1345) sowie „Christoph 8“ aus Lünen mit 1202 Einsätzen (Vorjahr: 1238). Die hauptsächlich für die Verlegung von Patienten eingesetzten Intensivtransporthubschrauber „Christoph Westfalen“ aus Greven und „Christoph Rheinland“ aus Köln kamen auf 1013 (2017: 1027) sowie 771 (Vorjahr: 803) Einsätze. Insgesamt waren die sechs NRW-Hubschrauber damit 7471 Mal in NRW, angrenzenden Bundesländern und im benachbarten Ausland zur Stelle.
Einsatzursache Nummer eins waren bundesweit mit 48 Prozent erneut die internistischen Notfälle wie akute Herz-/Kreislauferkrankungen. Dahinter kamen Freizeitunfälle beim Sport oder im Haushalt (13 Prozent), gefolgt von neurologischen Notfällen (z.B. Schlaganfälle) sowie Verkehrsunfällen (jeweils elf Prozent). Gerade die in Lünen (24 Prozent) und Rheine (18 Prozent) stationierten Hubschrauber rückten überdurchschnittlich häufig zu Verkehrsunfällen aus.
Insgesamt flogen die Piloten der gemeinnützigen ADAC Luftrettung im vergangenen Jahr zu 54.356 Einsätzen. Damit erreichten die fliegenden „Gelben Engel“ mit täglich rund 150 Notfällen das Vorjahresniveau (54.491). Die Liste der Einsatzorte in den Bundesländern führt Bayern mit 12.472 Einsätzen an, hier befinden sich auch die meisten der 36 Stationen der ADAC Luftrettung. NRW liegt auf Rang drei. Unter den versorgten Patienten waren mit knapp 60 Prozent erneut deutlich mehr Männer als Frauen. Etwa jeder zwölfte Patient war ein Kind oder Jugendlicher.

„Christoph 8“ aus Lünen war im vergangenen Jahr mit rund 1202 Einsätzen im Einsatz. Archiv-Foto: Magalski
Einsatzursache Nummer eins waren mit 48 Prozent erneut die internistischen Notfälle wie akute Herz- und Kreislauferkrankungen. Grafik: ADAC
Autor:

Carolin Plachetka aus Stadtspiegel Kamen

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