Bei den Tierfreunden Kamen läuft das Telefon „heiß“
Viel Tierleid bei der Hitze im Kreis Unna

Die anhaltende Hitze ist für Mensch und Tier schwer auszuhalten. Foto: Anja Jungvogel
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Die Hitze ist für Mensch und Tier dieser Tage schier unerträglich. Bei der Feuerwehr im Kreis Unna, den Notärzten als auch den Tierfreunden Kamen liefen zudem die Telefone „heiß“.
Tierschützerin Regina Müller wandte sich aus diesem Grund nicht nur an das Veterinäramt, an den tierärztlichen Notdienst, die Polizei, sondern auch an unsere Redaktion.
„Es ist so schwer, nach Büroschluss noch jemanden zu erreichen, der sich um das Leid der Kleintiere und um das Vieh kümmert“, erklärt sie, die in den letzten Tagen kaum eine Pause hatte.
Meerschweinchen lagen dehydriert in ihren Außengehegen, Katzen wurden bei der Sonne auf einem Südbalkon in Bergkamen ausgesperrt, Pferde auf einer Koppel ohne Wasser und vieles mehr.
„Die Anrufer möchten oft anonym bleiben“, erklärt sie und ist dennoch froh, dass die Vorfälle bei ihr gemeldet werden.
Doch bei so vielen Vorwürfen, die sie dem Kreis Unna und der Polizei meldet, fühlt sich die Tierschützerin oftmals allein gelassen.
Bis jemand von den Behörden vor Ort sei, hätten die besagten Tierhalter für „schöne, heile Welt“ gesorgt.
Trotzdem ist sie dankbar, dass so viele Unbeteiligte diese Missstände nicht einfach ignorieren und weiterhin ein wachsames Auge haben, wie beispielsweise auf unseriöse Tiertransporte auf der Autobahn (siehe Beitrag).
Regina Müller von den Tierfreunden Kamen appelliert an das Herz der Menschen: „Denkt bei diesen Temperaturen auch an unsere Tiere, damit meine ich auch Wildtiere, die kein Wasser haben. Jeder von uns trägt die Verantwortung für Natur, Mensch und Tier.“

Die anhaltende Hitze ist für Mensch und Tier schwer auszuhalten. Foto: Anja Jungvogel
Das qualvolle Leiden von über 140 Schweinen auf einem Transport von Frankreich durch den Kreis Unna war kein Einzelfall in dieser Woche. Foto: Polizei Dortmund
Autor:

Anja Jungvogel aus Stadtspiegel Kamen

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