Stadt Kamen gibt Hinweise zum Umgang mit Eichenprozessionsspinnern
Kleine Raupe - große Gefahr!

Kleine Raupe - große Gefahr: Die Stadt Kamen gibt Tipps zum Umgang mit den Plagegeistern. Foto: Daniel Magalski
  • Kleine Raupe - große Gefahr: Die Stadt Kamen gibt Tipps zum Umgang mit den Plagegeistern. Foto: Daniel Magalski
  • hochgeladen von Anja Jungvogel

Eigentlich sieht die kleine Raupe ganz putzig aus. Doch die Härchen des Eichenprozessionsspinners enthalten das Nesselgift Thaumetopoin. Bei Hautkontakt wird das Gift freigesetzt und kann zu allergischen Reaktionen führen. Derzeit macht sich sich wieder in Bäumen und Büschen breit. Die Stadt Kamen ruft aus diesem Grunde die Bürger zur Vor- und Umsicht auf.
 Aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung und durch eigene Kontrollen fand die Stadt Kamen in den vergangenen Wochen an einigen Stellen Nester des Eichenprozessionsspinners. Je nach Umfang des Befalls wird situativ entschieden, ob eine Entfernung zwingend notwendig ist.Doch um gesundheitliche Beeinträchtigungen zu vermeiden, hat die Stadt Kamen in einzelnen Bereichen Sperrungen eingerichtet. Diese sollten zur eigenen Sicherheit beachtet werden.
In einigen Fällen wurden nach örtlicher Prüfung Reinigungsmaßnahmen durch eine externe Fachfirma veranlasst. 
Einige grundsätzliche Regeln sollten im Umgang mit den Tieren beachtet werden. 

So sieht sie aus

Die Raupen schlüpfen Ende April/Anfang Mai und durchlaufen dann sechs Larvenstadien. Die stark behaarten Tiere sind zunächst gelblich-braun gefärbt, später nehmen sie eine bläulich-schwarze Färbung an. Sie sind maximal fünf Zentimeter lang. Ab dem dritten Larvenstadium entwickeln diese Larven Brennhaare, die bei Hautkontakt allergische Reaktionen auslösen können. Auch nach dem Schlupf der Falter bleiben die Gespinstnester mit Häutungsresten und Raupenkot erhalten. Die darin befindlichen Brennhaare verlieren dabei allerdings nicht ihre allergische Wirkung.

Was ist zu tun?

Frage: Was muss ich tun, wenn Eichen in meinem Garten einen Befall haben?
Antwort: Zuerst an die eigene Gesundheit denken und alle betroffenen Personen von den Tieren, den Nestern und Häuten fernhalten. 
Frage: Kann ich die Nester selbst entfernen?
Antwort: Nein, bitte keine Gegenmaßnahmen auf eigenen Faust durchführen!
Frage: Muss ich noch etwas beachten?
Antwort: Benachbarte Türen und Fenster geschlossen halten.
Frage: Wen sollte ich anrufen?
Antwort: Informieren Sie die Stadt Kamen über den Befall. Wenn die Stadt Kamen nicht zuständig sein sollte, kann eventuell in eigener Zuständigkeit eine Spezialfirma mit der Entfernung beauftragt werden.

Autor:

Anja Jungvogel aus Stadtspiegel Kamen

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