Gefahr für Spaziergänger in Bergkamen: Feuerwehreinsatz in L821n-Waldschneise
Angesägter Baum drohte umzufallen

Die ausführende Firma hatte wohl vergessen, ein paar angesägte Bäume zu fällen. Fotos: Anja Lenz
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  • Die ausführende Firma hatte wohl vergessen, ein paar angesägte Bäume zu fällen. Fotos: Anja Lenz
  • hochgeladen von Anja Jungvogel

Nach den Protesten der Rodungsaktion sind die Gegner der geplanten L 821n entsetzt. Die Vorgehensweise sei nicht nur in der Ausführung dilettantisch, sondern stelle zudem eine Gefahr für Spaziergänger im Wald dar.
„Die Rodungsaktion von Verkehrsminister Hendrik Wüst war wohl auch für die ausführende Firma ein wenig überstürzt angesetzt. Trotz Überstunden und vollem Willen, die Arbeiten im Rekordtempo Ende Februar durchzuführen, passierte es schon mal, dass Bäume zwar angesägt, doch dann nicht gefällt worden sind“, verrät Bürger-Aktivistin Anja Lenz.
Sie kämpft an vorderster Front gegen den geplanten Bau der L 821n und hat die Fällarbeiten in Bergkamen beobachtet. Nach ihren Informationen hätte StraßenNRW zudem die betroffenen Bäume nach Bruthöhlen von seltenen Fledermäusen untersuchen müssen. Auch das sei nicht geschehen.
Am Samstag, 2. März, kam es dann bei strömendem Regen noch zu einem Polizeieinsatz, wobei Helfer der Bergkamener Feuerwehr hinzugerufen wurden, um einer angesägten Eiche den „letzten Gnadenstoß“ zu versetzen.
Die Feuerwehr rückte mit mehreren Fahrzeugen an und brachte das Werk des Landschaftsbau-Unternehmens zum Abschluss. Denn es zog ein Sturm auf und man wollte mögliche Gefahren für Spaziergänger vermeiden.
„Wir hoffen, dass der Einsatz StraßenNRW in Rechnung gestellt wird“, verkündete Anja Lenz nach dem aufregenden Nachmittag.

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