NRW-Gesundheitsminister Laumann lockert Corona-Grundregeln zum 15. Juli
Trotz Entspannung zehn neue Fälle im Kreis Unna

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Wir dürfen aber nicht vergessen, dass die Pandemie nicht vorbei ist.“ Archivfoto: Tobias Püllen
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Das nordrhein-westfälische Kabinett hat Änderungen für die Coronaschutzverordnung und für die Einreisebestimmungen beschlossen, diese treten am 15. Juli in Kraft und sollen bis zum 11. August gelten.
„Die nach wie vor positive landesweite Entwicklung der Zahlen eröffnet uns kleinere Spielräume, die wir für mehr Freiheiten verantwortungsvoll nutzen wollen“, so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. „Wir dürfen aber nicht vergessen: Die Pandemie ist nicht vorbei und wir müssen weiter sehr wachsam und verantwortungsvoll sein. Das zeigen gerade die ‚Hotspots‘ in bestimmten Regionen. Neben den allgemeinen Hygieneregeln sind daher die drei Grundregeln weiterhin unerlässlich: das Abstandsgebot, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und die Sicherstellung der Nachverfolgbarkeit der Infektionsketten.“
 Die neue Coronaschutzverordnung, die am Mittwoch in Kraft tritt, erlaubt Feste, insbesondere Hochzeiten und Beerdigungen, mit bis zu 150 Personen.
Bei Kultur- und sonstigen Veranstaltungen wird der Schwellenwert, ab dem ein Hygienekonzept vorgelegt werden muss, von 100 auf 300 Personen angehoben. Die Personenbegrenzung beim Kontaktsport in der Halle wird von zehn auf 30 Personen erhöht. Auch die zulässige Zuschauerzahl wird von 100 auf 300 erhöht.

Bei Einreise

Wichtige Änderungen gibt es auch zur Einreise aus Risikogebieten: Insbesondere werden dabei Personen aus „kritischen Infrastrukturen“, die nun ihren Sommerurlaub in einem Risikogebiet verbringen, nicht mehr automatisch in Quarantäne. „Wenn sie ein negatives Corona-Testergebnis vorlegen können, das bei Einreise nicht älter als 48 Stunden alt ist, müssen sie nicht zwangsläufig in Quarantäne“, erklärte Laumann bei einer Pressekonferenz am Montag.
Dasselbe gilt, wenn im Risikogebiet ein Verwandtenbesuch erfolgt ist. Der Minister dazu: „Je mehr Freiheiten möglich sind, desto wichtiger ist es, dass wir infizierte Personen so schnell wie möglich durch Testungen erkannt und gegebenenfalls kurze Kontaktbeschränkungen aussprechen werden. Das gilt gerade bei größeren Infektionsrisiken wie dem Aufenthalt in einem Risikogebiet, was gerade jetzt in der Ferienzeit von besonderer Bedeutung ist."

Kreis Unna meldet 10 neue Fälle

Am Samstag, 11. Juli, sind der Gesundheitsbehörde zehn neue Fälle gemeldet worden. Am Sonntag und am heutigen Montag wurden hingegen keine neuen Fälle bekannt.
Damit steigt die Gesamtzahl aller Infektionen im Kreis seit Beginn der Pandemie auf 791. Aktuell infiziert sind 31 Personen im Kreis Unna. Als wieder genesen gelten sechs Personen mehr als noch vor dem Wochenende. Insgesamt haben 721 Menschen aus dem Kreis Unna eine Infektion überstanden.

Autor:

Anja Jungvogel aus Stadtspiegel Kamen

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