Bebauungsplanentwurf für ein großes Grundstück in Methler
Wie sieht eine Klimaschutzsiedlung aus?

So sieht beispielsweise eine geplante Klimaschutzsiedlung in Haltern am See. aus. Foto: LK-Archiv
  • So sieht beispielsweise eine geplante Klimaschutzsiedlung in Haltern am See. aus. Foto: LK-Archiv
  • hochgeladen von Anja Jungvogel

In Kamen, insbesondere im Ortsteil Methler, besteht eine hohe Nachfrage ‎nach Bauland. Mit Aufstellung eines Bebauungsplanes südlich im  Dorf entwickelt die Stadt nun ein neues Wohngebiet, das den Kriterien einer sogenannten Klimaschutzsiedlung entspricht.
Interessierte können jetzt einen Blick in die Planungsunterlagen werfen: bis einschließlich 30. November  liegen der Bebauungsplanentwurf, seine Begründung sowie weiterführende Planunterlagen beim Fachbereich Planung, Bauen, Umwelt der Stadt Kamen, Rathausplatz 1, vor Zimmer 301 öffentlich zur Einsichtnahme aus. Darüber hinaus ist der Entwurf auch auf den Internet-Seiten der Stadtplanung unter: www.stadtplanung-kamen.de eingestellt.

Für die Stadtverwaltung ergibt durch die südlich angrenzende ‎Seniorenwohnanlage im Bebauungsplan Nr. 35 Ka-Me (Auf dem Pastoratsfelde) und die ‎nördlich gelegenen Wohnbebauung des Dorfes Methler ein stimmiges Gesamtbild.‎ Darüber schaffen die Planungen die räumlichen Voraussetzungen zur Nutzung erneuerbarer Energien. So ermöglichen Ausrichtung und Gestaltung der Häuser eine optimale Solarenergienutzung.
Die städtebauliche Konzeption berücksichtigt dabei die Kriterien, die für eine Aufnahme in das Programm „100 Klimaschutzsiedlungen“ des Landes NRW maßgeblich sind und eröffnet somit künftigen Bauherren unterschiedliche Fördermöglichkeiten. Mit der Entwicklung einer Klimaschutzsiedlung können der Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen bei der Wärmeversorgung und der Stromproduktion reduziert werden, wodurch die Stadt Kamen einen Beitrag zur umwelt- und klimagerechten Stadtplanung leistet.
Durch die Planung möchte die Stadt dem Wohnungsmarkt ein ergänzendes, alternatives Wohnungsangebot gegenüber der bestehenden Strukturen zur Verfügung stellen und somit neue Zielgruppen − insbesondere in der Altersklasse der 30- bis 50-Jährigen − ansprechen.

Autor:

Anja Jungvogel aus Stadtspiegel Kamen

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