Weltfrauentag: Morgen ist der 8. März
Wieviele Frauen im Kreis Unna haben einen Job?

Die Zahl der arbeitslosen Frauen im Kreis gesunken. Foto: Gleichstellungsbüro Stadt Dortmund
  • Die Zahl der arbeitslosen Frauen im Kreis gesunken. Foto: Gleichstellungsbüro Stadt Dortmund
  • hochgeladen von Anja Jungvogel

Zum Weltfrauentag am 8. März wirft die Arbeitsagentur einen Blick auf die Situation von Frauen auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Unna. Die gute Botschaft lautet: Wer über einen Wiedereinstieg in den Beruf nachdenkt, profitiert von bester Ausgangslage.
Die Statistik spricht für sich: Seit 2013 ist die Zahl der arbeitslosen Frauen im Kreis gesunken. Durchschnittlich waren im vergangenen Jahr 6.757 Frauen als arbeitslos registriert. Gegenüber 2017 konnte ein Rückgang von 9,3 Prozent erreicht werden. Verglichen damit sank die Arbeitslosigkeit bei Männern nur unwesentlich stärker, nämlich um 9,6 Prozent.
Begünstigend kommt hinzu, dass es einen deutlichen Anstieg an sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung von Frauen gegeben hat: So hat sich die Beschäftigungsquote der Frauen von 37,9 Prozent im Jahr 2006 bis heute auf 52,2 Prozent (insgesamt 57.334 Frauen) kontinuierlich gesteigert. Die meisten von ihnen sind im Einzelhandel tätig, der zweitstärksten Beschäftigungsbranche im Kreis. Daneben üben viele Frauen eine Tätigkeit im Gesundheits- und Sozialwesen und in Heimen aus. Im verarbeitenden Gewerbe, der beschäftigungsstärksten Branche im Kreisgebiet, arbeiten traditionell allerdings mehr Männer als Frauen.
Martina Leyer, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, beschreibt die gute Lage: „Frauen haben heute wesentlich bessere Chancen als noch vor 10 Jahren, einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz zu finden, Tendenz weiter steigend.“
Dass die Beschäftigungslage von Frauen heute besser ausfällt, liegt zu einem Großteil auch an der Möglichkeit der Teilzeitarbeit. Heute nutzen 48,6 Prozent der Frauen dieses Modell. Martina Leyer: „Viele Frauen haben sich dafür entschieden, weil sie Kinder oder pflegebedürftige Angehörige betreuen. So lassen sich Familie und Beruf gut miteinander vereinbaren. Und für Arbeitgeber ist dieses Arbeitszeitmodell ebenfalls ein Gewinn, denn sie können sich so Fachkräfte sichern und halten, die ihr Unternehmen gut kennen, motiviert sind und später wieder in die Vollzeit zurückkehren können.“

Mehr Infos?

Martina Leyer berät interessierte Frauen im Kreis zu individuellen Jobchancen und Qualifizierungsmöglichkeiten: 02381/9102167 oder Hamm.BCA@arbeitsagentur.de.

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