Aktionsplan: Jetzt haben die Bürger das Wort
Zu viel Lärm auf der Dortmunder Allee?

Die Hochstraße ist eine Hauptverkehrsader, die durch Kamen führt. Archivfoto: Jungvogel
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Die Fortschreibung des sogenannten Lärmaktionsplan (LAP) erfolgte in der Stadt Kamen bereits im Jahre 2015 und berücksichtigte damals vor allem Straßen, mit einem Fahrzeugaufkommen von mehr als drei Millionen im Jahr. Einige Maßnahmen, die zur Reduzierung des Lärms vorgeschlagen wurden, gelten bereits als umgesetzt, zum Beispiel an der Unnaer Straße, Lünener Straße, am West- bzw. Nordring und an der Hochstraße.
Aktuell arbeitet die Kamener Stadtverwaltung an der dritten Runde des Lärmaktionsplanes. Zwei weitere Straßenabschnitte wurden dabei einbezogen: Robert-Koch-Straße/Lindenallee und ein weiterer Bereich der Dortmunder Allee.

In der Zeit vom 10.  Januar bis zum 20. Februar haben nun die Bürger das Wort und können den Planentwurf während der regulären Öffnungszeiten im Kamener Rathaus, 3.OG vor Zimmer 301 einsehen. Außerdem kann der Entwurf in diesem Zeitraum auf der Internetseite der Stadtplanung Kamen aufgerufen werden (www.stadtplanung-kamen.de – auf der Startseite unter „Aktuelle Beteiligungen“). Hier haben die Bürger auch die Möglichkeit, ihre Meinung zum LAP direkt an die Stadtverwaltung zu richten.

Des Weiteren plant die Stadt Kamen für den 6.Februar eine Bürgersprechstunde im Rathaus (1.OG, Ratstrakt, Besprechungsraum 1, 17-19 Uhr), in der Fragen und Anregungen zum LAP-Entwurf direkt mit den Fachleuten erörtert werden können. Die Stadtverwaltung freut sich schon jetzt auf konstruktive Gespräche.

Nach dem Abschluss der Bürgerbeteiligung am 20. Februar werden die Stadtverwaltung und das beteiligte Planungsbüro die eingegangenen Anregungen und Hinweise dokumentieren, bewerten und den Entwurf des LAP überarbeiten. 

Übrigens: Für die Lärmaktionsplanung an den Haupteisenbahnstrecken sind seit 2015 nicht mehr die Städte, sondern das Eisenbahnbundesamt zuständig. Dessen bundesweiter Lärmaktionsplan kann im Internet unter www.eba.bund.de aufgerufen werden.

Autor:

Anja Jungvogel aus Stadtspiegel Kamen

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