In der Nachbarstadt Werl haben Schulen am Montag zu
Auch in Kamen und Bergkamen sind alle Schulen geschlossen

Die Schulen im Kreis Unna müssen selbst darüber entscheiden, ob Unterricht bei extremen Unwettern stattfinden soll oder nicht. Foto: Magalski
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Schulen müssen selbst über eine mögliche Schließung bei extremen Witterungsverhältnissen entscheiden, heißt es auf der Seite des zuständigen Ministeriums.
Nur wenn die Sicherheit des Schulgebäudes nicht garantiert werden kann, zum Beispiel bei losen Dachziegeln, kommt es zu einer Sperrung seitens der Stadtverwaltung. In diesem Fall werden die Leitungen der Schulen in Kenntnis gesetzt.
Wenn der Schulweg vor Unterrichtsbeginn aus Sicht der Eltern nicht zumutbar ist, dürfen diese allerdings in eigener Verantwortung entscheiden, ob ihre Kinder an dem Tag die Schule besuchen. Die Schule muss in jedem Fall darüber informieren, ob der Unterricht stattfindet oder nicht.

Bergkamener Schulen geschlossen

Aus diesem Grund hat auch die Stadtverwaltung Bergkamen Kontakt zu allen
Bergkamener Schulen mit dem dringenden Hinweis aufgenommen, den Unterricht
am kommenden Montag ausfallen zu lassen!
Mittlerweile haben alle Schulen signalisiert, den Unterrichtsbetrieb am Montag einzustellen.
Eine Versorgung derjenigen Schüler*innen, die am Montag trotz deutlicherHinweise zur Schule kommen, ist dennoch gewährleistet. Gleiches gilt für die OGS.

Stadt Kamen

Auch in Kamen fällt am Montag, 10. Februar, der Unterricht an allen Schulen aus. Dies haben die Schulleitungen in Abstimmung mit der Stadtverwaltung entschieden. Für Schüler*Innen, die am Montag trotz der Warnhinweise in den Schulen erscheinen, ist eine Betreuung vor Ort sichergestellt. Die Regelung gilt auch für den Bereich der Offenen Ganztagsschulen. Das Ministerium für Schule und Bildung hatte den Schulen zuvor in einer E-Mail mitgeteilt, dass zu dieser Vorsichtsmaßnahme gegriffen werden kann.
„Wir möchten mit dieser Entscheidung verhindern, dass die Schüler einer unnötigen Gefahr ausgesetzt werden“, schildert Bürgermeisterin und Schuldezernentin Elke Kappen.
Die Stadtverwaltung befinde sich zur Gefahrenabschätzung in einem regelmäßigen Austausch mit der Feuerwehr. Die Stadt rät Eltern zudem, weitergehende Hinweise auf den Internetseiten der Schulen zu beachten.

Nachbarstadt Werl

In Werl haben am Montag ebenfalls  die Schulen geschlossen. In einem Elternbrief der Ursulinenschulen heißt es: „Nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes ist in ganz Nordrhein-Westfalen auch am Montag noch mit schweren Sturm- und Orkanböen zu rechnen. Nach Empfehlung des Ministeriums und nach Absprache mit dem Schulträger und anderen Werler Schulen wird an den Ursulinenschulen daher am Montag, den 10.02.2020, KEIN Unterricht stattfinden, um Gefährdungssituationen für unsere Schüler und Schülerinnen auszuschließen. Ab Dienstag, 11.02.2020, wird der Unterricht voraussichtlich wieder regulär stattfinden.“

Ministerium für Schule und Bildung:

"Das Ministerium für Schule und Bildung hat heute sämtliche Schulen in Nordrhein-Westfalen mit einer Schulmail auf die Wetterlage am kommenden Wochenende und in der Nacht zum Montag aufmerksam gemacht. Nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes ist in ganz Nordrhein-Westfalen mit schweren Sturm- und Orkanböen zu rechnen, die den ganzen Montag anhalten sollen.

Das Ministerium für Schule und Bildung hat die Schulen über die bestehende Rechtslage informiert, wonach Schulleitungen und Schulträger in ganz Nordrhein-Westfalen angesichts einer Unwetterlage aus Vorsorgegründen den Unterricht nicht stattfinden lassen können. „Oberste Priorität hat die Sicherheit und Unversehrtheit aller Schülerinnen und Schüler. Damit sie sich auf dem Schulweg keinen Gefahren aussetzen, können die Schulleitungen angesichts der nach jetzigem Kenntnisstand drohenden Sturm- und Orkanwetterlage, den Unterricht nicht stattfinden lassen. Das hielte das Schulministerium für vertretbar und geboten“, so Staatssekretär Mathias Richter. „Unabhängig davon können auch die Eltern am Montagmorgen angesichts der dann aktuellen Wetterlage entscheiden, ihre Kinder nicht zur Schule zu schicken, sollten sie den Schulweg für unzumutbar und nicht sicher erachten.“
Die Feuerwehren im Kreis Unna bereiten sich auf das Sturmtief "Sabine" vor.

Autor:

Anja Jungvogel aus Stadtspiegel Kamen

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